"GLÜCK IM SPIEL" - Kinostart 28. Juni 2007

Mittwoch, 27. Juni 2007

Ein Mann treibt pokerspielend durch die glitzernden Nächte von Las Vegas, ist öfter broke als mit guter Bankroll ausgestattet, lernt dabei eine Frau vom Lande kennen, die von einer Gesangskarriere träumt und steckt in einem Vater-Sohn-Konflikt.

Ungefähr so lässt sich die Story des neuen Films von Regigesseur Curtis Hanson (LA Confidential) in einem Satz zusammenfassen. Der degenerierte Pokerspieler wird von dem für mich unbekannten Eric Bana gespielt. Ein lässiger Robert Duvall und die süße Drew Barrymore besetzen die weiteren Hauptrollen. Als Gegner am Pokertisch agieren Doyle Brunson, Sammy Farha, Barry Greenstein und andere bekannte Las Vegas Poker-Promis in Nebenrollen. Da ist es kein Wunder, dass der Typ dauernd pleite ist. :-D

Der Film weckt aufgrund der dünnen Story nicht gerade hohe Erwartungen. In den USA hat er nicht den gewünschten Erfolg erzielt und eher schlechte Kritiken bekommen. Aber als Pokerspieler schaut man ihn sich natürlich an. Ich habe ihn gesehen und er hat gut unterhalten. Mehr aber auch nicht.

Glück im Spiel (USA 2006)

Originaltitel: "Lucky You"
Regie: Curtis Hanson
Buch: Eric Roth, Curtis Hanson
Darsteller: Eric Bana, Drew Barrymore, Robert Duvall
Produktion: Lucky You Pictures Inc., DiNovi Pictures, Village Roadshow Pictures, Deuce Three Ps
Verleih: Warner
Länge: 124 Minuten
Start: 28. Juni 2007

offizielle Website

Medienwächter prüfen Pokersendungen

Freitag, 22. Juni 2007

Stefan Raab ist mit seiner Sendung "TV Total Pokerstars.de Nacht" ins Visier der Medienwächter geraten. Die Sendung wird überprüft. Aber auch andere Pokershows von DSF und DasVierte werden kritisiert. Der Vorwurf: Schleichwerbung. Logos der Sponsoren seien sehr deutlich und sehr lange zu sehen.

Nach § 4 (3) des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist Schleichwerbung unzulässig, weil jede Werbemaßnahme so beschaffen sein muss, dass ihr werbender Charakter von den Angesprochenen erkannt werden kann.

Mir fällt es schwer zu glauben, dass jemand die Werbung, insbesondere für Onlinepokerräume, nicht erkennt. Offensichtlicher geht es doch nicht und es verhält sich ähnlich wie beim Fußball oder im Radsport. Thomas Gottschalks unscheinbare Gummibären auf dem Sofatisch fallen da schon eher in die Kategorie Schleichwerbung.

Es bleibt zu hoffen, dass der Versuch, auf diesem Wege Poker im TV einzudämmen, erfolglos bleibt.