Zu Besuch beim Poker Club Bad Beat e.V. in der Hauptstadt Berlin
Als „Urbonner“ neugierig, was in der neuen Hauptstadt Berlin in Sachen Poker so abgeht, besuchte ich eine Pokerparty des Bad Beat e.V. in Berlin. Hier wurde ich sofort sehr herzlich vom sympathischen Vereinspräsidenten Stefan Schüttler begrüßt und mit den dortigen „Rules“ vertraut gemacht. Es wurde ein Turnier mit symbolischen Preisen ausgespielt – Der Hauptpreis war ein Koffer voller Geld – zu meinem Bedauern aber leider geschreddert! Erst war ich ein wenig skeptisch, musste aber bald feststellen, dass hier eine echte Pokerparty gefeiert wurde.
Die Leute waren mit an Manie grenzender Begeisterung bei der Sache und es ging bei entsprechenden Handkonfrontationen richtig ab. Das ganze ist eine super Gelegenheit, einen Abend lang nur über Poker zu tratschen: Wer was gewonnen oder verloren hat, Strategien, die neusten Gerüchte der Pokerwelt, die nächsten Events, die WSOP usw. usw. Leider hatte ich an dem Abend nicht die leiseste Spur einer brauchbaren Hand, so dass ich mich schnell aus dem Turnier verabschieden musste. Es machte mir aber nichts aus, da ich so noch ein wenig mit Stefan quatschen konnte. Er ist Psychologe von Beruf und so ergab sich ein interessantes Gespräch über die Parallelen zwischen seinem Job und Poker. In dem Sinne heißt es auf der Webseite des Vereins:
„So erachten wir das Pokerspiel prinzipiell als grundsätzliche spielerische Auseinandersetzung mit diversen Situationen und Gegebenheiten des menschlichen Lebens. Freude und auch Leid, Faszination, Begeisterung aber auch der Umgang mit Rückschlägen, die Auseinandersetzung mit sich und anderen kann gerade beim Live-Poker studiert und gelebt werden.“
Es war ein lustiger Abend und ich habe gemerkt, dass hier auf eine nette und doch tiefschürfende Art und Weise dem Spiel gehuldigt wird, das wir alle so lieben. Ich kann jedem Berlin-Besucher den Besuch einer Poker Party des Bad Beat Berlin e. V. nur wärmstens empfehlen. Die Termine kann man auf der Website nachgucken. Sehr empfehlenswert sind auch die Bilder, die auf der Website unter „Poker und Kunst“ zu bewundern sind.

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