Pokerfieber selbst in Daressalam / Tansania

Sonntag, 7. Oktober 2007
Poker is everywhere:

Habe selbst im Urlaub in Daressalam / Tansania zahlreiche Hinweise auf eine Pokermania gefunden.

Ausprobieren konnte ich die jeweiligen Plätze aus Zeitgründen allerdings nicht, insofern müsst ihr euch mit den Fotos begnügen:





Ach ja, die Adressen lauten:

New Africa Hotel & Casino

Azikwe Street

Dar es Salaam,

Tel.: +255 22 211 7050

Fax: +255 22 211 6731

www.newafricahotel.com



Safari Casino at the Arusha Hotel

Boma Road

Arusha

Tel.: +255 27 250 911

Fax: +255 27 250 912

www.kairointernational.com/twinpeakscasino


Zu Besuch beim Poker Club Bad Beat e.V. in der Hauptstadt Berlin

Sonntag, 30. September 2007

Als „Urbonner“ neugierig, was in der neuen Hauptstadt Berlin in Sachen Poker so abgeht, besuchte ich eine Pokerparty des Bad Beat e.V. in Berlin. Hier wurde ich sofort sehr herzlich vom sympathischen Vereinspräsidenten Stefan Schüttler begrüßt und mit den dortigen „Rules“ vertraut gemacht. Es wurde ein Turnier mit symbolischen Preisen ausgespielt – Der Hauptpreis war ein Koffer voller Geld – zu meinem Bedauern aber leider geschreddert! Erst war ich ein wenig skeptisch, musste aber bald feststellen, dass hier eine echte Pokerparty gefeiert wurde.  

Die Leute waren mit an Manie grenzender Begeisterung bei der Sache und es ging bei entsprechenden Handkonfrontationen richtig ab. Das ganze ist eine super Gelegenheit, einen Abend lang nur über Poker zu tratschen: Wer was gewonnen oder verloren hat, Strategien, die neusten Gerüchte der Pokerwelt, die nächsten Events, die WSOP usw. usw. Leider hatte ich an dem Abend nicht die leiseste Spur einer brauchbaren Hand, so dass ich mich schnell aus dem Turnier verabschieden musste. Es machte mir aber nichts aus, da ich so noch ein wenig mit Stefan quatschen konnte. Er ist Psychologe von Beruf und so ergab sich ein interessantes Gespräch über die Parallelen zwischen seinem Job und Poker. In dem Sinne heißt es auf der Webseite des Vereins: 

„So erachten wir das Pokerspiel prinzipiell als grundsätzliche spielerische Auseinandersetzung mit diversen Situationen und Gegebenheiten des menschlichen Lebens. Freude und auch Leid, Faszination, Begeisterung aber auch der Umgang mit Rückschlägen, die Auseinandersetzung mit sich und anderen kann gerade beim Live-Poker studiert und gelebt werden.“ 

Es war ein lustiger Abend und ich habe gemerkt, dass hier auf eine nette und doch tiefschürfende Art  und Weise dem Spiel gehuldigt wird, das wir alle so lieben. Ich kann jedem Berlin-Besucher den Besuch einer Poker Party des Bad Beat Berlin e. V. nur wärmstens empfehlen. Die Termine kann man auf der Website nachgucken. Sehr empfehlenswert sind auch die Bilder, die auf der Website unter „Poker und Kunst“ zu bewundern sind. 

http://badbeatberlin.de/

19-jährige gewinnt WSOP Main Event in London!!!

Dienstag, 18. September 2007

"Annette_15" (Annette Obrestad) aus Norwegen gewinnt in London 1 Million Pfund beim WSOP Main Event. John Tabatabai nimmt den zweiten Platz und damit 570.150 Pfund ein. Matthew McCullough bekommt für den dritten Platz 381.910 Pfund.

Die 19-Jährige ist damit der jüngste Bracelet-Gewinnerin überhaupt - unter den männlichen und weiblichen Spielern. Und dieser Rekord wird auch nicht leicht zu schlagen sein, denn in Las Vegas darf erst mit 21 Jahren gepokert werden. Darum war die Norwegerin auch noch nicht bei der SOP in Las Vegas dabei. Ihre Gegner haben noch eine Schonfrist von zwei Jahren, bis Annette endlich 21 Jahre ist. Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite an die junge Gewinnerin...

1.Annette "Annette_15" Obrestad
2.John Tabatabai
3.Matthew McCullough

Neue Pokersegeltour vom 17.-21. September mit Gamers-Holidays

Montag, 3. September 2007

Segeln Sie vom 17.-21. September mit Gamers-Holidays entlang der dänischen Inselwelt und genießen Sie das Gefühl, unter vollen Segeln über das Wasser zu gleiten. Ankern Sie in entlegenen Buchten und stellen Sie Ihre Pokerfähigkeiten unter Beweis.

Pokern Sie in stiller Abendatmosphäre an Deck und genießen Sie dabei das besondere Ambiente der Schiffe. Die erste Fahrt im Juni, die ich begleiten durfte, war ein Knaller und wir hatten eine Menge Spass.

Hier der Bericht

Gamers-Holydays

Besucht unsere neue Webpage: Pokermagazin.de

Montag, 3. September 2007

Besucht doch mal unsere neue Webpage: Pokermagazin.de

Hier findet ihr eine bunte Mischung aus wertvollen Informationen, Terminen, Pokerstrategie, Pokerfaces, Tabellen und lustigen Anekdoten - natürlich alles rund um die Pokerei ... Also viel Spass beim surfen....Pokermagazin.de

Freispruch eines Pokerturnierveranstalters trotz Re-Buy

Mittwoch, 29. August 2007

Das Amtsgericht Fürstenfeldbruck (3 Cs 33 Js 6775/07) sprach am 27.08.07 den Veranstalter eines Pokerturniers vom Vorwurf des Glückspiels frei. Die Staatsanwaltschaft München II hatte einen Strafbefehl wegen gewerbsmäßiger Veranstaltung eines Glückspiels erwirkt, gegen den Einspruch eingelegt wurde.

Das Turnier war auf mehrere Wochen angesetzt. Die Tagessieger sollten am Endspiel in Baden-Baden teilnehmen. Es wurde ein Entgelt von € 15,00 erhoben. Die Polizei beobachtete das Turnier und veranlasste die Gemeinde tags darauf, das Turnier zu untersagen, als sie feststellte, dass einige Spieler sich per Re-Buy „zurückgekauft“ hatten. Die Staatsanwaltschaft sah in Übereinstimmung mit den Bekanntmachungen der Innenminister der Länder in dem „Rebuy“ den Tatbestand des unerlaubten Glücksspiels, weil die Spieler dadurch ihre Gewinnchancen steigerten. Wegen der Länge des Turniers sah sie ferner die Gewerbsmäßigkeit erfüllt, die mit einer höheren Straferwartung verbunden ist.

In der mündlichen Verhandlung wies der Rechtsanwalt Ewald Zachmann darauf hin, dass es sich um ein „Sit and Go“ – Turnier handelte, bei dem an jedem Tisch ein neues Turnier ausgespielt werde. Ungeachtet dessen komme es auf das behauptete „Rebuy“ nicht an, da das wiederholt bezahlte Entgelt nachweislich nur der Deckung der Turnierkosten und nicht der Finanzierung des Gewinns diente, der ausschließlich von Dritten gesponsert worden war. RA Zachmann verwies auf das Urteil des BGH vom 29.09.1986 ( 4 StR 148/86) zu einer Kettenbriefaktion, in dem der BGH den Unterschied zwischen einem den Gewinn bildenden Einsatz, der notwendigerweise zum Tatbestand des Glückspiels gehöre, und einem Entgelt definierte, das von vornherein verloren ist und lediglich die Kosten der Organisation einer solchen Veranstaltung deckt. Deshalb sei das Turnier ein Unterhaltungsspiel und kein Glücksspiel gewesen. Dem schloss sich der Richter nach einer Woche Bedenkzeit an.

WSOP Europe startet am 6. September in London

Freitag, 24. August 2007

Endlich ist es soweit: Die WSOP kommt nach Europa, genauer gesagt nach London, also nicht aufs Festland aber doch nach Europa. Es wird drei Events geben und es haben bereits Promis wie Phil Hellmuth, Phil Ivey, Doyle Brunson, Eric Seidel, Eli Elezra, Gus Hanson, Jennifer Harman, Allen Cunningham, Howard Lederer und Jamie Gold zugesagt. Viele andere Persönlichkeiten des Poker werden ebenfalls im New Empire am Leicester Square erwartet. Die Termine sind folgende:

H.O.R.S.E 3-Day Event, Sep. 6th, £2,500 Buy-In
Pot Limit Omaha 2-Day Event, Sep. 8th, £5,000 Buy-In
Main Event No-Limit TexasHold'em 6-Day Event, Sep. 10th, £10,000 Buy-In

Natürlich werden wir hier über die Ergebnisse und den spannenden Verlauf des Turniers berichten.

Poker als Lebensschule

Dienstag, 21. August 2007

Die Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland hat mich die Tage mit einem Artikel über die Ansichten des Juraprofessors Charles Nesson aus Harvard überrascht.

Nessons Konzept, dass er diese Woche auf einer Konferenz in Singapur vorstellen wird: Die Menschheit soll mehr Poker spielen. Und schon lösen sich die meisten gesellschaftlichen Probleme wie von selbst.

Er möchte das Kartenspiel weltweit an Schulen und Universitäten etablieren.

"Poker lehrt, selbstständig zu denken, es ist eine wesentliche Komponente der Individualität und ein zentraler Aspekt für das Verwalten der eigenen Ressourcen", sagt Nesson. Entscheider in der Wirtschaft könnten vom Poker lernen, wie man Verhandlungsgegner in die Falle laufen lässt. Teenager könne das Spiel Tugenden wie Geduld, Selbstbeherrschung und Respekt lehren. Jurastudenten verstünden durch Poker das Beweisrecht besser, und Diplomaten könnten die Kunst des Bluffens gewinnbringend in den internationalen Beziehungen anwenden. Für das persönliche Finanz- und Risikomanagement schließlich gebe es ohnehin kein besseres Lehrmittel als Poker, ist Nesson überzeugt. Durch das Kartenspiel lerne man, das Optimum aus den verfügbaren Ressourcen herauszuholen - und man lerne, wie man mit Anstand verliert.

Den vollständigen Artikel findet sich in der FTD vom 20.08.2007

Ich hoffe von Charles Nesson noch mehr zu hören. Als Pokerspieler teilt man natürlich sehr gerne seine Ansichten.

Dennoch erinnert er mich ein bisschen an den Wissenschaftler ;-) Timothy Leary, der in den 1960er und 1970er Jahren berühmt wurde, da er den freien und allgemeinen Zugang zu bewusstseinsverändernden Drogen propagierte.

Poker-Club Salzburg

Dienstag, 21. August 2007

Während meines Urlaubs hat mich dann doch noch die Pokerlust gepackt und ich bin für einen Abend über die Grenze ins nahe gelegene Salzburg aufgebrochen.

Als Deutsche können wir die Österreicher und ihre liberalen Möglichkeiten Pokerräume zu betreiben nur beneiden.

Die Geburtsstadt Mozarts mit seinen gerade mal 150.000  Einwohner bietet 4 Pokerclubs und 1 Casino.

Ich entschied aufgrund der guten Lage (direkt an der Autobahnausfahrt Nord hinter MacD) für den POKER-CLUB Salzburg-Nord (www.poker-club.at).

Ich traf an einem Donnerstag gegen 19 Uhr dort ein, an den 8-9 Tischen war absolut nix los. Dafür konnte ich mich noch für ein 20 € rebuy Turnier anmelden, dass um 20 Uhr starten sollte. 53 Spieler waren schließlich dabei.

Den ersten buy-in bekommt man als neuer Gast vom Club spendiert. Also nahm ich die Gelegenheit war, auch wenn ich mehr an einem cash game interessiert war. Die gab es erst nachdem die rebuy-Phase von 1h vorbei sein sollte. Ich schaffte es im 4. blind level (jeweils 20 min), in einer der ersten Hände nach der rebuy Phase ohne einen einzigen Pot gewonnen zu haben, auszuscheiden.

Das Spiel war bis dahin crazy und ich leider card dead. Ich musste 2 -3 spielbaren Hände preflop folden nachdem 2 Spieler all-in gingen und erwischte selbst aus den blinds keinen Flop. Meine beste hand war bis dahin AQo.

Nun aber zu der Hand mit der ich mich verabschiedete.

Level 4, Blinds 75/150, ich habe ca. 4.800 in chips. Ein preflop sehr loose und aggressiv spielender Typ rechts neben mir ist under the gun und eröffnet mit 450, ich erhöhe mit einem Pocket Pair Zehnen auf 1.000. Ein älterer, zahnloser Gambler, der vorher schon mal mit J8s zwei all-ins mitgegangen ist und gewann, callt noch in der small blind.

Der Flop geht auf mit TJ8. Ich treffe mein Set in einem gefährlichen Flop.

Mr. Zahnlücke wettet ohne Zögern 2.000 Chips, UTG steigt sofort aus und ich überlegte mir: Gleich all-in pushen oder bis zum Turn warten? Was hat der Kerl? JJ schließe ich aus, die hätte er nach meinen bisherigen Beobachtungen preflop all in gespielt.

Er hat den größeren Stack. Ich entschied mich also für den Turn und callte nur. Auf dem Turn geht alles rein, der Pot ist groß und ich komm ohnehin nicht mehr aus der Hand. Im besten Fall feuert er mit wenig bis gar nichts weiter. So nahm ich es mir vor.

Es turnt ein König, im Pot liegen 7.150 chips und die Zahnlücke geht sofort all-in. Ich schätzte ihn auf  2 Pair, ein Set Achten oder einen puren Bluff. AQ hielt ich aufgrund seiner Flop Wette in 2 weitere Spieler für unwahrscheinlicher, ist aber nicht auszuschließen. Ich callte also mit meinen letzten 1.800 chips. Der Bastard deckt natürlich den Straight mit AQ auf. Shit, also brauche ich doch noch das Full. Der River paart das Board leider nicht und ich konnte mir ein cash game suchen.

Es wurde PotLimit Holdem und später auch Omaha angeboten. Die Blinds sind 1/2, Minimum buy-in ist 20 Euro, ;-), Maximum 200 Euro. Mit gerade mal 100 Euro kaufte ich mich am höchsten ein. ;-) Die Leute dort ziehen lieber mehrmals 50 Euro auf. In Salzburg läuft es eben eine Nummer kleiner ab als in deutschen Casinos. Ich fand es okay, der Holdem-Tisch war sehr soft und angenehm zu spielen. Die Dealer sind gut ausgebildet und locker im Umgangston. Es wird sich z.B. nur geduzt.

Im Spiel wurde viel gelimpt und bis auf wenige Ausnahmen eher passiv agiert. Das konnte ich mit ein paar Karten ausnutzen, so dass ich meinen buy-in vervielfachen konnte.

Ich verbrachte also einen angenehmen, unterhaltsamen Abend unter Österreichern. Das Publikum war größtenteils zwischen 20 und Mitte 30, gemischt mit ein paar jung gebliebenen bis ca. 50.

Nur an den Dialekt und  das Flaschenbier konnte ich mich nicht gewöhnen. Nach 2 1/2 h cash game und 2 Heineken bekam ich Kopfschmerzen und  entschied mich den Abend zu beenden. An der Sprache lag es nicht. Der Spruch eines der etwas besseren Spieler in schönstem österreichischen Schmäh ließ mich den ganzen Abend schmunzeln:

„Das Pech, dass i an ainem obend hab, haben andere im gonzen Joa nät.!“

Autorenlesereise von Jan Meinert durch Deutschland – Die Termine

Freitag, 17. August 2007

Seit ich als Jugendlicher die Bücher von Charles Bukowski gelesen habe, ist es mein Traum, Autorenlesungen abzuhalten. Jetzt ist dieser Traum wahr geworden und ich freue mich schon auf die anstehenden Termine in Buchhandlungen in ganz Deutschland.

In den Buchhandlungen wird es einen Pokertisch geben und die Gäste haben die Gelegenheit, ein paar Hände zu spielen. Je nach Wunsch werde ich auch das ein oder andere Kapitel aus meinem Buch lesen. Preise gibt es ebenfalls und ich freue mich auch, die eine oder andere Frage beantworten zu können. Ich denke, es wird sehr spaßig werden und ich hoffe, ich werde nicht allzu oft geschlagen und wenn dann nur per Bad-Beat... Hier die Termine:

Frankental 6. September 2007, Buchhandlung Gondrom, Rathausplatz 8, 67227 Frankenthal, Beginn: 19.30 Uhr

Braunschweig 15. September 2007, Thalia Buchhaus, Hutfiltern 9, 38100 Braunschweig, Beginn: 13.00 Uhr

Eschwege 12. September 2007, Buchhandlung Heinemann, Marktstr. 7 – 9, 37269 Eschwege

Braunschweig 15. September, Thalia Buchhaus Braunschweig, Hutfiltern 9, 38100 Braunschweig, Beginn: 13.00 Uhr

Bochum 22. September 2007, Mayersche Buchhandlung, Kortumstr. 69-71, 44787 Bochum, Beginn: 14.00-17.00 Uhr

Berlin 27. September 2007, Buchhandlung Thalia, Pretower Platz 1, 13051 Berlin,

Beginn: 15.00 Uhr

Berlin 28. September 2007, Buchhandlung Thalia, Klosterstr. 3, 13581 Berlin-Spandau, Beginn: 14.00 Uhr

Berlin 29. September 2007, Buchhandlung Thalia, Eastgate-Center, Mahrzahner Promenade 1a, 12679 Berlin, Beginn: 12.00 Uhr

Dortmund 06. Oktober 2007, Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 9, 44137 Dortmund, Beginn: 14.00-17.00 Uhr

Coburg 10. Oktober 2007, Buchhandlung Thalia, Spitalgasse 21, 96450 Coburg, Beginn: 20.00 Uhr

Warendorf 11. Oktober 2007, Saal der Stadtbücherei Warendorf, Kurze Kesselstr. 17, 48231 Warendorf, Beginn: 20.00 Uhr, Veranstalter: Buchhandlung Ebbeke

Gelsenkirchen 13. Oktober 2007, Mayersche Buchhandlung, Bahnhofstr. 55-65, 45879 Gelsenkirchen, Beginn: 14.00-17.00 Uhr

Halle 16. Oktober 2007, Thalia Halle, Leipziger Straße 95, 06108 Halle, Beginn: 20.00 Uhr

Burscheid 9. November 2007, Buchhandlung Hentschel, Hauptstraße 26, 51399 Burscheid

Duisburg 10. November 2007, Mayersche Buchhandlung, Kuhstr. 33, 47051 Duisburg, Beginn: 14.00-17.00 Uhr

Olten/Schweiz 16. November 2007, Buchhandlung Schreiber, Kirchgasse 7, 4603 Olten, Beginn: 20.00 Uhr

Aachen 24. November 2007, Mayersche Buchhandlung, Buchkremerstr. 1-7, 52064 Aachen, Beginn: 14.00-17.00 Uhr

Augsburg 29. Februar 2008, Buchhandlung Thalia, Annastr. 21-23, 86150 Augsburg, Beginn: 20.00 Uhr

Erster voll elektronischer Pokerraum der Welt eröffnet

Montag, 13. August 2007

Neulich öffnete in den USA der größte und erste wirklich voll elektronische Pokerraum der Welt seine Pforten. Zu bestaunen ist dieses Unikum im „Four Winds Casino Resort“ in New Buffalo, Michigan, natürlich in den USA.

Dort wird an keinem Tisch, ja nicht einmal im selben Raum, ein Dealer anzutreffen sein. Die einzigen Personen die sich in dort neben den menschlichen Spielern aufhalten werden, werden die KellerInnen, die Person im Käfig und ein Supervisor sein. Dieser wird über sämtliche der 15 Tische ein waches Auge haben, um den reibungslosen und ausfallsicheren Spielbetrieb garantieren zu können.

An jedem der Poker-Pro Tische dürfen bis zu 10 Spieler Platz nehmen und ihr Glück und Können auf die Probe stellen. Das „Four Winds“ plant als Spielvarianten Limit und No Limit Texas Hold´em Cashgames, Limit und Pot Limit Omaha und Pot Limit Omaha hi/lo Cashgames sowie Single und Multi Table Turniere mit einer Vielzahl von Buy ins anzubieten. Die computergestützten Tische werden auch bei großen Turnieren wie zum Beispiel den Aussie Millions vertreten sein. Dabei wird dann das $1.000 Hold’em/Omaha Event auf den Poker-Pro Tischen ausgetragen.

Die elektronischen Tische, die die Geschwindigkeit des Online Poker mit der Psychologie des Live Poker verbinden, werden mit Sicherheit in Zufunft eine immer größere Rolle spielen.

Online-Poker begeistert vornehmlich junge Generation

Samstag, 4. August 2007

Das Marktforschungsinstitut TNS Emnid http://www.tns-emnid.com hat im Auftrag des bwin-Portals http://www.pokerroom.com eine Umfrage zu Onlinepoker durchgeführt. Es wurden 1.000 Deutsche zu ihren Vorlieben im Zusammenhang mit Online-Pokerspiel befragt.

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Boom von Onlinepoker in Deutschland in erster Linie bei der jungen Generation unter 30 Jahren stattfindet.

Rund ein Viertel der unter 30-jährigen Deutschen gab dabei an, Onlinepoker gerne auszuprobieren, 12 % haben schon einmal aktiv im Netz gepokert. Bei der älteren Generation lässt die Online-Spielfreude dagegen rapide nach. In der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen zeigen nur drei Prozent Interesse an dem Internet-Glücksspiel. Noch verschwindender wird die Begeisterung bei den über 60-Jährigen. Unter den Umfrageteilnehmern fanden sich gerade einmal zehn Personen in dieser Altersgruppe, die am Online-Poker Freude haben.

Laut Studie wollen viele Nutzer, die sich die Grundregeln angeeignet haben, ihr Können online erweitern. Acht Prozent der unter 30-Jährigen spielen mindestens einmal pro Woche Online-Poker. Allein bei PokerRoom.com sind derzeit rund elf Mio. User
weltweit registriert.

Da hat Emnid nicht nur meine Meinung bestätigt, dass Onlinepoker insbesondere eine Sache von jungen, ambitionierten Internet Nerds ist, die in den Low und Middle Limit Bereichen sehr oft für einen schärferen Wettbewerb sorgen als er in Casinos und Spielbanken bei den Live Games herrscht.

Laak und Eslami gewinnen Duell gegen Maschine

Donnerstag, 26. Juli 2007


Das Duell "Mensch gegen Maschine" im Poker ging
laut Internetseite der Universität Alberta an die Profis aus Fleisch und Blut.
Phil Laak und Ali Eslami konnten sich im kanadischen Vancouver nach vier
Duellen mit einem Score von 2:1 durchsetzen. Gegner
in dem zweitägigen Vergleichskampf war das von Spezialisten entwickelte
Pokercomputerprogramm Polaris.

Gespielt wurden 2.000 Texas Hold'em Hände. In der ersten Runde am Montag (Ortszeit)
konnte sich Polaris nur knapp gegen seine Kontrahenten durchsetzen, so dass das
Match zu einem Unentschieden erklärt wurde. In der zweiten Runde verbuchte die
"künstliche Intelligenz" sogar einen Sieg, da Polaris Eslami
deutlicher bezwingen konnte als Laak den Computer.

Am Dienstag rissen die beiden Poker-Profis fdas Ruder rum und konnten beide Duelle des Tages für sich entscheiden. Im insgesamt
dritten Spiel sorgte Laak mit einem deutlichen Sieg für einen Punkt. Im vierten
Match gewannen beide Spieler gegen Polaris. Damit ging das Duell "Mensch
gegen Maschine" noch an die Profis.

WSOP Gewinner 2007 steht fest: Jerry Yang!

Mittwoch, 18. Juli 2007
Der Sieger des Main-Events der  WSOP 2007 steht fest: Jerry Yang!

Yang konnte während des Final-Tables sieben seiner acht Gegner eigenhändig vom Tisch nehmen. Mit Tuan Lam aus Kanada spielte der Amerikaner 36 Hände Heads-Up.

Dann kam die Entscheidung: Lam ging shortstacked All-In und konnte den Coin-Flip mit AQs gegen Yangs 88 nicht gewinnen. Nachdem Lam zunächst die Dame getroffen hatte, machte Yang auf Turn und River noch seine Runner-Runner Staight!

 Tuan Lam erhält für seinen zweiten Platz 4,8 Millionen!

Der neue World Champion gewinnt satte 8,25 Millionen.

Jerry Yang lebt mit seiner Frau und sechs Kindern in Kalifornien.

Der 39-jährige Psychologe spielt erst seit zwei Jahren Poker und hat seinen Main Event Seat bei einem Satelliten-Turnier in seiner Heimatstadt gewonnen. Yang will 10 % seines Turniergewinns wohltätigen Zwecken spenden. Hier nochmal alle ergebnisse der WSOP 2007: 

Main Event Nr. 55: Texas Hold’em No-limit

Buy-In $10.000 Gewinner: Jerry Yang 

Event Nr. 54: No-Limit 2-7 Draw Lowball w/Re-..

Buy-In: $5,000 | Entrants: 78

Erik Seidel $538,835

           

Event Nr. 53: Limit Hold'em Shootout

Buy-In: $1,500 | Entrants: 720

Ram Vaswani $217,438 

Event Nr. 52: No-Limit Hold'em w/Re-Buys

Buy-In: $1,000 | Entrants: 1,048

Michael Graves $742,121 

Event Nr. 51: S.H.O.E

Buy-In: $1,000 | Entrants: 730

Dao Bac $157,975

           

Event Nr. 50: Pot-Limit Omaha

Buy-In: $10,000 | Entrants: 314

Robert Mizrachi $768,889 

Event Nr. 49: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 3,151

Chandrasekhar Billavara $722,914 

Event Nr. 48: 2-7 Triple Draw Lowball w/Rebuy..

Buy-In: $1,000 | Entrants: 209

Rafi Amit $227,005 

Event Nr. 47: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 2,038

Blair Rodman $707,898

           

Event Nr. 46: Seven Card Stud Hi-Low-8 or Bet..

Buy-In: $1,000 | Entrants: 668

Tom Schneider $147,713 

Event Nr. 45: No-Limit Hold'em / Six Handed

Buy-In: $5,000 | Entrants: 72

William (Bill) Edler $904,672

Event Nr. 44: Omaha Hi-Low Split

Buy-In: $2,000 | Entrants: 534

Frankie Odell$240,057 

Event Nr. 43: Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 472

Saif Ahmad $217,329 

Event Nr. 42: Pot-Limit Omaha Hi-low Split-8 ..

Buy-In: $1,500 | Entrants: 687

Lukasz Dumanski $227,454

           

Event Nr. 41: Seniors No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,000 | Entrants: 1,882

Ernest Bennett $348,423 

Event Nr. 40: Mixed Hold'em limit/no-limit

Buy-In: $1,500 | Entrants: 620

Fred Goldberg $205,271 

Event Nr. 39: H.O.R.S.E.

Buy-In: $50,000 | Entrants: 148

Kassam (Freddy) Deeb $2,276,832

Event Nr. 38: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,778

Robert (RCW) Cheung $673,628

           

Event Nr. 37: Pot Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 599

Greg Hopkins $269,274 

Event Nr. 36: Omaha Hi-Low Split-8 or Better

Buy-In: $5,000 | Entrants: 280

John Guth $363,216 

Event Nr. 35: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,541

Ryan Young $615,955 

E34: Limit Hold'em

Buy-In: $3,000 | Entrants: 296

Alexander Borteh $225,483 

Event Nr. 33: Pot Limit Omaha W/Re-Buys

Buy-In: $1,500 | Entrants: 293

Peter (Alan) Smurfit $464,867 

Event Nr. 32: Seven Card Stud

Buy-In: $2,000 | Entrants: 213

Jeffrey Lisandro $118,426 

Event Nr. 31: Heads Up No-Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 392

Dan Schreiber $425,594 

Event Nr. 30: No-Limit Hold'em / Six Handed

Buy-In: $2,500 | Entrants: 847

Hoyt Corkins $515,065 

Event Nr. 29: Seven Card Razz

Buy-In: $1,500 | Entrants: 341

Katja Thater $132,653 

Event Nr. 28: No-Limit Hold'em

Buy-In: $3,000 | Entrants: 827

Shankar Pillai $527,829 

Event Nr. 27: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,315

David Stucke $603,069 

E 26: H.O.R.S.E.

Buy-In: $5,000 | Entrants: 192

Ralph Schwartz $275,683 

Event Nr. 25: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 1,619

Ben Ponzio $599,109 

Event Nr. 24: Seven Card Stud Hi-Low Split-8 ..

Buy-In: $3,000 | Entrants: 236

Eli (Mr. Vegas) Elezra $198,984 

Event Nr. 23: Pot Limit Omaha

Buy-In: $1,500 | Entrants: 578

Scott Clements $194,206 

Event Nr. 22: No-Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 640

James Mackey $730,740 

Event Nr. 21: No-Limit Hold'em Shootout

Buy-In: $1,500 | Entrants: 900

Donald Baruch $264,107 

Event Nr. 20: Seven Card Stud Hi-low-8 or Bet..

Buy-In: $2,000 | Entrants: 340

Ryan Hughes $176,358

           

Event Nr. 19: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,500 | Entrants: 1,013

Francois Safieddine $521,785 

Event Nr. 18: Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 257

Saro Jason Getzoyan $333,379 

E17: Ladies Event No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,000 | Entrants: 1,286

Sally Boyer $262,077 

Event Nr. 16: H.O.R.S.E.

Buy-In: $2,500 | Entrants: 382

James Richberg $238,881 

Event Nr. 15: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,628

Phil Hellmuth $637,254 

Event Nr. 14: Seven Card Stud

Buy-In: $1,500 | Entrants: 385

Michael Keiner $146,987 

Event Nr. 13: Pot Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 398

Allen Cunningham $487,287 

Event Nr. 12: No-Limit Hold'em / Six Handed

Buy-In: $1,500 | Entrants: 1,427

Jason Warner $481,698 

Event Nr. 11: Seven Card Stud

Buy-In: $5,000 | Entrants: 180

Chris Reslock $258,453 

Event Nr. 10: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 1,531

William Durkee $566,916 

Event Nr. 9: Omaha Hi-Low Split-8 or Better

Buy-In: $1,500 | Entrants: 690

Alexander Kravchenko $228,446 

Event Nr. 8: No-Limit Hold'em w/Re-Buys

Buy-In: $1,000 | Entrants: 814

Michael Chu $585,774 

Event Nr. 7: Pot Limit Omaha W/Rebuys

Buy-In: $5,000 | Entrants: 145

Burt Boutin $868,745 

Event Nr. 6: Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 910

Gary Styczynski $280,715 

Event Nr. 5: Omaha/Seven Card Stud Hi-Low-8 o..

Buy-In: $2,500 | Entrants: 327

Tom Schneider $214,347 

Event Nr. 4: Pot Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 781

Michael Spiegel $252,290 

Event Nr. 3: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,998

Cairan O'Leary $727,012 

Event Nr. Casino Employees No-Limit Hold'e..

Buy-In: $500 | Entrants: 1,039

Frederick Narciso $104,701 

Event Nr. 1: Mixed Hold'em Limit/No-Limit

Buy-In: $5,000 | Entrants: 451

Steve Billirakis

$536,287

Eine Seefahrt, die ist lustig – Eine Pokerreise von Gamers-Holidays ist noch viel lustiger…

Dienstag, 3. Juli 2007

Spielspaß ohne Ende gab es bei der ersten Poker-Segelreise von Gamers-Holidays vom 25. bis 29. Juni in der „Dänischen Südsee.“ Täglich wurden auf dem wunderschönen Dreimaster „Swaensborgh“ attraktive Sachpreise ausgespielt. Hierbei kam echtes Mississippi-Gambling Feeling auf und das Klicken der Chips ging oft bis in die frühen Morgenstunden.

Die Anreise war bereits ein Erlebnis, denn ich hatte das Glück, mit Miro und Kay in der Stretch-Limousine von Pokermania.de nach Kiel chauffiert zu werden. In der Limo servierte Tim, der sympathische Geschäftsführer von Pokermania.de, dann gleich stilecht ein Gläschen Sekt. Es war einfach herrlich zu sehen, wie die anderen Autofahrer neidisch auf das übergroße Gefährt - mit dem schon Pokergrößen wie Doyle Brunson und Stu Ungar zum Harrah’s-Casino in Las Vegas kutschiert wurden - geschaut haben.

Schnell wurde mir im Gespräch mit Kay und Miro klar, dass ich hier pokertechnisch bereits zwei ernstzunehmende Gegner für die Reise vor mir sitzen hatte, denn es wurde natürlich die ganze Zeit bei Sekt und Bier über Poker geredet. Hauptthema war aus aktuellem Anlass das wohlverdiente Razz-Bracelet von Katja Thater bei der WSOP.

Am Hafen in Kiel wurden wir dann von Björn und Tom, den Geschäftsführern von Gamers-Holidays, herzlich empfangen. Hierbei stellte sich heraus, dass die beiden zwei sehr sympathische Jungs mit echter Begeisterung für das Spiel sind und nicht irgendwelche Geschäftsleute, die mit Poker einfach nur die schnelle Mark machen wollen.

Das Schiff selber wurde von Gamers-Holidays sehr liebevoll auf Poker getrimmt. Der exklusive Pokertisch in der Nähe der Schiffsbar sorgte für stilechtes Zocker-Ambiente. Die Ausstattung mit Chips, Kartenspielen etc. wurde von PokerStars.com gesponsert und ließ keine Wünsche offen. Auf dem Schiff herrschte Casinostandard. Hierfür verantwortlich war Melvin, der als professioneller Dealer des Westspiel Casinos Bremen das Kartengeben auf freiwilliger Basis übernahm.

Bereits am ersten Abend ging dann das erste „Aufwärmturnier“ los. Hierbei zeigte sich schnell, dass die Spielstärke der Teilnehmer sehr gut war. Vor allem zeigte sich aber, dass wir eine sehr bunt gemischte und total nette Reisegruppe auf dem Schiff waren. Die Mitreisenden waren alle ursympathisch und es wurden schnell Freundschaften geschlossen.

Leider musste ich aber erfahren, dass bei den Hauptturnieren, die am nächsten Tag beginnen sollten, eine Bounty, also ein Kopfgeld, auf mich ausgesetzt war. Wer mich aus dem Turnier wirft sollte einen Preis bekommen. Dass das natürlich den Ehrgeiz meiner Gegner weckte und ich mir eigentlich auch eine Zielscheibe auf die Stirn hätte malen können, war mir sofort klar.Es machte mir aber nichts aus, da alle Mitreisenden zwar gewissenhafte Pokerspieler waren aber ansonsten sehr locker „unterwegs“ waren.

Überhaupt wurde auf der Reise zwar ernsthaft Poker gespielt, trotzdem war es aber niemals zu verbissen und es kam zu keiner Zeit eine unangenehme Stimmung auf. Dies ist in erster Linie Björn und Tom von Gamers-Holidays zu verdanken, die mit unendlichem Engagement und Spaß an der Sache die Reise organisiert und geleitet haben.

Am Dienstag gingen dann die Hauptturniere los, bei denen eine Nintendo DS-Lite, eine Nintendo Wii, sowie zwei Reisegutscheine von Gamers-Holidays für eine weitere Pokerreise ausgespielt wurden. PokerStars.com steuerte noch zahlreiche Goodies wie Kartendecks, die von uns allen dringend benötigten Stressbällchen, den höchstbegehrten „Una-Bomber“ Kapuzenpulli und viele weitere Pokerdevotionalien bei.

Die Turniere waren sehr gut organisiert, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich pokertechnisch um die „Jungfernfahrt“ des Schiffes handelte. Die Blinds rasten nicht in die Höhe, sondern stiegen vielmehr behutsam an, so dass hier schönes Poker gespielt werden konnte. Wie bereits angedeutet, waren die Spielatmosphäre und die Stimmung einfach nur perfekt. So muss Poker gespielt werden: Mit echter Begeisterung und Liebe zum Spiel. Die glücklichen Gewinner der drei Hauptturniere waren:

  • Dienstag: Nintendeo DS Lite - Gordon
  • Mittwoch: Nintendo Wii - Gordon
  • Donnerstag: Reisegutschein für - Melvin und Kay eine Poker-Reise von Gamers-Holidays

Dass allen Teilnehmern die Reise sehr viel Spaß gemacht hat, zeigte sich daran, wie entschlossen am letzten Tag um den Reisegutschein für eine weitere Pokerreise gekämpft wurde. Hier wurde knallhart gepokert und die Gewinner hatten leuchtende Augen und konnten ihren Triumph kaum fassen, als ihnen der Gutschein übergeben wurde.

Im Ergebnis war die Tour knapp eine Woche Pokerspaß pur. Es wurde den ganzen Tag gelacht und gezockt. Das Klicken der Chips ging oft bis in die frühen Morgenstunden. Die Teilnehmer haben viel von der Reise mitgenommen und man hat viel voneinander gelernt.

Ich denke, dass jeder der Teilnehmer sein Spiel verbessert hat, da bei einer solchen Reise eben auch die Zeit da ist, mal ausführlich bei einem gepflegten „Bierchen“ über bestimmte Hände zu sprechen. An denkwürdigen Händen mangelte es nicht. Es gab somit ausgiebige Strategiediskussionen und es wurde sogar Seven-Card-Stud und aus aktuellem Anlass auch Razz gespielt, was für Neulinge eine gute Gelegenheit war, auch mal in diese Varianten „hineinzuschnuppern.“ <!--[if !vml]-->
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Für diejenigen, die frühzeitig aus den abendlichen Turnieren ausschieden, gab es an und unter Deck die Möglichkeit mit den vielzähligen DS Lites im Netzwerk gegeneinander anzutreten, oder vor einer großen Leinwand an der Wii die sportliche (!) Herausforderung zu suchen. Hier wurde bei diversen Tennis-Matches, Box-Kämpfen und Bowling-Partien geschwitzt und herzhaft gelacht.

Der Komfort an Bord und vor allem das Essen waren dank der tollen Schiffscrew, bestehend aus Kathrin, Charissa und Kathrin echt gut, so dass man optimale Rahmenbedingungen zum Pokern hatte. Wenn ich an den Lachs vom Dienstag denke, läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen. Es war auch lustig zu beobachten, wie selbst die Schiffscrew vom Pokervirus infiziert wurde und die eine oder andere Runde mitgezockt hat. Der Höhepunkt war natürlich, als der Kapitän unseres Schiffes am Pokertisch Platz nahm.

Insgesamt hat die Kombination von Poker und Schiffsromantik, die ja bereits eine große geschichtliche Tradition hat, perfekt funktioniert und ich denke mit Wehmut daran, dass ich das Turnier um den Gutschein für die nächste Reise nicht gewonnen habe…

Nächste Poker-Reise:17.09. - 21.09.2007

Nähere Informationen auf www.Gamers-Holidays.com