WSOP 2007: Michael Keiner gewinnt 7 Card Stud Event

Sonntag, 10. Juni 2007

Der Deutsche Michael Keiner hat sich einen Traum erfüllt und ist nun Träger eines goldenen Bracelets der WSOP. Er gewann das Event #14, ein Seven Card Stud Turnier mit $1.500 buyin und 385 Teilnehmern. Es war wahrlich ein Marathontag! Das Turnier begann am Samstag um 16 Uhr (PST) und endete erst am Sonntag morgen nach 7 Uhr. Für diese Kondition zolle ich dem 48 jährigen, ehemaligen Arzt Respekt. Auf dem Weg zum Titel überstand er am Final Table prominente, sehr starke Konkurrenz: Barry Greenstein wurde 4. und der WSOP-Champ von 2004 , Greg "Fossilman" Raymer landete auf dem 6. Platz.

"Das Geld zählt nicht. Das ist es!" sagte Keiner und hielt sein gerade gewonnenes Armband hoch, auf das er seit 10 Jahren gewartet hat. Im Heads Up baute der Repräsentant des 888.com Casinos (PacificPoker)  seinen Vorsprung von $100.000 in Chips gegenüber Nesbitt Coburn kontinuierlich aus. Schliesslich nahm er neben dem begehrten hässlichen Armschmuck auch $146.987 Preisgeld mit.

Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnis Final Table:

1. Michael “The Doc” Keiner 	$146,987
2. Nesbitt Coburn $80,876
3. Steve Sung $51,222
4. Barry Greenstein $33,698
5. Dale Phillips $26,150
6. Greg “Fossilman” Raymer $19,680
7. John Robertson $15,097
8. Larry Eubanks $11,053
Im Internet ist er ausserdem mit seiner Homepage http://www.michaelkeiner.de vertreten.

WSOP 2007 - 38TH ANNUAL WORLD SERIES OF POKER

Sonntag, 10. Juni 2007

2007 38TH ANNUAL WORLD SERIES OF POKER

Die 38. Ausgabe der WSOP läuft bereits seit dem 1. Juni. Tausende Spieler werden in Millionen von Händen bis zum 17. Juli um 55 Bracelets kämpfen. Ob eine solche Vielzahl an Turnieren noch sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Insbesondere  die inflationäre Masse an NoLimit Holdem events entwertet meines Erachtens die einzelnen Bracelets. Weniger ist manchmal mehr.
DasPokerWeblog.de hat die interessantesten Events zusammengefasst, die wirklich ein Bracelet verdient haben:

Sun, Jun. 03 - Tue, Jun. 05
Event 5 - Omaha/Seven Card Stud High/Low 8/OB - $2.500 - no rebuys - 327 entries - total prize pool $752,100

Die ersten 10 Plätze des bereits beendeten Events zeigen, dass dies ein event für die erfahrenen Top-Pros war.

1 Tom Schneider $214,347
2 Ed Tonnellier $118,456
3 Annie Duke $75,210
4 Chris Ferguson $50,391
5 Christopher Bell $39,109
6 David Benyamine $29,708
7 Joseph Bolnick $22,939
8 John Phan $16,922
9 Josh Arieh $11,658
10 Scotty Nguyen $11,658

Mon, Jun. 04 - Wed, Jun. 06
Event 7 - Pot-Limit Omaha - $5,000 - Multiple Rebuys - 145 entries - 421 rebuys - total prize pool $2,891,000

1 Burt Boutin $825,956
2 Erik Cajelais $483,755
3 David "Devilfish" Ulliott $332,582
4 Sirous Jamshidi $230,883
5 Minh Ly $174,537
6 Larry Jonsson $134,682
7 John Juanda $107,196
8 Humberto Brenes $79,710
9 Robin Keston $57,721
10 Robert Williamson III $41,229

Wed, Jun. 06 - Fri, Jun. 08
Event 11 - World Championship Seven Card Stud $5,000 - 180 entries - total prize pool $846,000

1 Chris Reslock $258,453
2 Phil Ivey $143,820
3 David Oppenheim $93,060
4 Pat Pezzin $61,335
5 Theo Jorgensen $46,530
6 Ted Lawson $35,532
7 Oriane Teysseire $27,072
8 Marco Traniello $19,458
9 Mike Wattel $13,536
10 Jerrod Ankenman $13,536

Fri, Jun. 08 - Sun, Jun. 10
Event 13 - World Championship Pot-Limit Hold'em $5,000 - 398 entries - total prize pool $1,870,600

Sun, Jun. 10 - Tue, Jun. 12
Event 17 - Ladies World Championship No-Limit Hold'em $1,000

Sun, Jun. 10 - Tue, Jun. 12
Event 18 - World Championship Limit Hold'em $5,000

Thu, Jun. 14 - Sat, Jun. 16
Event 24 - World Championship Seven Card Stud High-Low 8/OB $3,000

Sun, Jun. 17 - Tue, Jun. 19
Event 29 - Seven Card Razz $1,500

Tue, Jun. 19 - Thu, Jun. 21
Event 31 - World Championship Heads-Up No-Limit Hold'em $5,000

Thu, Jun. 21 - Sat, Jun. 23
Event 36 - World Championship Omaha High-Low 8/OB $5,000

Sun, Jun. 24 - Thu, Jun. 28
Event 39 - World Championship H.O.R.S.E. $50,000

Fri, Jun. 29 - Sat, Jun. 30
Event 48 - 2 to 7 Triple Draw Lowball (Limit) $1,000 - Multiple Rebuys

Sun, Jul. 01 - Mon, Jul. 02
Event 50 - World Championship Pot-Limit Omaha $10,000 - No rebuys

Wed, Jul. 04 - Thu, Jul. 05
Event 54 - World Championship No-Limit 2-7 Draw Lowball $5,000 - Multiple Rebuys

Fri, Jul. 06 - Tue, Jul. 17
Event 55 - World Championship No-Limit Hold'em $10,000 - Main Event

Mein Tipp: Ausser im Main Event werden diese Titel unter den mehr oder weniger bekannten Profis vergeben.

Vom Kremlflieger zum Poker-Spieler

Montag, 14. Mai 2007

Von einer ungewöhnlichen Karriere las ich heute in der net-tribune.de. Da Pokerspieler im Schnitt sehr jung sind, wird vielleicht nicht allen der Name Mathias Rust geläufig sein. Er sorgte kurz vor Ende des kalten Krieges, am 28.Mai 1987 als 19jähriger für eine kleine Ost-West-Krise, als er mit einer einmotorigen Propellermaschine einen spektakulären Flug durch die Sowjetunion machte und auf dem Roten Platz mitten in Moskau landete. Das war natürlich eine Blamage für die sowjetische Radarüberwachung. Nach mehreren Monaten Haft durfte er nach Deutschland zurückkehren. «Das war naiv, jugendlicher Idealismus», sagte Rust jetzt über den Flug. Er habe ein Zeichen für den Frieden setzen wollen, sei aber durch die Haft «aus meiner Traumwelt» gerissen worden. Er geriet erneut in die Schlagzeilen, nachdem er während seiner Zivi-Zeit eine Krankenschwester niederstach. Später hatte er es nochmals wegen "Kleinigkeiten" mit dem Gericht zu tun.

Inwischen spielt er laut eigener Aussage professionell Poker: «Mein höchster Gewinn war eine dreiviertel Million bei einem Turnier in Las Vegas. Aber ich habe auch schon viel wieder verloren», sagte der 39-Jährige nach einem Bericht der Bild-Zeitung.

PokerStars präsentiert "Die unglaublichen 10 Milliarden"

Sonntag, 13. Mai 2007

Seit Herbst letzten Jahres habe ich nicht mehr bei Pokerstars gespielt. Durch den Ausschluss vieler US-Amerikaner auf etlichen anderen Onlinepokerplattformen konzentrierten sich insbesondere bei PS die besseren Spieler. Eine Folge: Die Limit Holdem Spiele im mittleren Bereich waren überfischt.

Ich hoffte zwar immer wieder mal auf einen angebotenen Bonus, aber darauf wartete ich bis gestern.

Die Ankündigung der Big10Billion Promotion zur Feier des 10 milliardensten Blatts kam per E-Mail und ich konnte nicht widerstehen einen Teil meiner Bankroll dorthin zu verschieben um den 25 % Einzahlungsbonus zu kassieren (max 150 $) und eventuell an dem einen oder anderen Turnier mit erweiterten Preispool teilzunehmen. Ausserdem gibt es ordentliche Preisgelder für Spieler, die eine Meilenstein-Hand gespielt haben. Beginnend mit der 9.000.000.000 Hand werden jede millionste Hand Geldpreise vergeben.

Ich wünsch Euch viel Glück dabei, etwas von den 1.000.000 $ Sach- und Geldpreisen abzugreifen.

Eine Folge der Promotion: Viele zahlen wieder ein (wie ich auch ;-)) und das Niveau war heute angenehm soft. Viele loose Spieler, cold calls mit 96s, A5s, etc. waren nicht ungewöhnlich.

NETELLER-Karte wird abgeschafft

Donnerstag, 26. April 2007

Der e-wallet-Anbieter NETELLER teilte heute seinen Kunden mit, dass am Mittwoch, dem 2. Mai die NETELLER-Karten deaktiviert werden. Somit enfällt eine Alternative seine Gewinne bequem an einem beliebigen Geldautomaten des Cirrus/Maestro-Netzwerks abzuheben.

Der Wortlaut der Nachricht:

Sehr geehrte(r) Martin Rohrbach,

der Anbieter der NETELLER Card hat uns kürzlich darüber informiert, dass aufgrund der Bestimmungen des Cirrus/Maestro-Verbunds diese Karten nicht mehr unterstützt werden. Dies betrifft auch Ihre NETELLER Card.

Wichtige Informationen

Mit sofortiger Wirkung können Sie daher leider von Ihrem E-Wallet-Konto kein Geld mehr auf Ihre NETELLER Card überweisen. Sie haben jedoch die Gelegenheit bis zum 2. Mai 2007 das noch auf Ihrer NETELLER Card vorhandene Guthaben in Anspruch zu nehmen.

Um eventuelle Unannehmlichkeiten zu vermeiden, empfehlen wir daher Ihr  Guthaben auf Ihrer NETELLER Card vor diesem Zeitpunkt zu verbrauchen. Anschliessend wird das verbleibende Guthaben auf Ihr NETELLER E-Wallet-Konto überwiesen. Dieses kann jedoch mehrere Arbeitstage fuer die Bearbeitung in Anspruch nehmen. Wir möchten Ihnen jedoch versichern, dass Ihre Einlagen auch weiterhin sicher sind.

Andere Abhebungs Moeglichkeiten:

In der Übergangszeit stehen Ihnen folgende Abhebungen zur Verfügung (je nach Land Ihres Wohnsitzes):

  • Scheck
  • Überweisung
  • Mitgliederüberweisung

Um zu prüfen welche Abhebungen Ihnen zur Verfügung stehen, loggen Sie sich bitte in Ihr Konto ein.

Wir möchten uns in aller Form für entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigen.

Wir bemühen uns sehr, Ihnen schnellstmöglich einen neuen Kartenservice zur Verfügung zu stellen. Falls Sie Fragen zu dieser Änderung haben, wenden Sie sich an unseren Kundendienst, der Ihnen täglich rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Vielen Dank, dass Sie sich für NETELLER entschieden haben!

NETELLER Communications

Ich hoffe, sie finden schnell eine neue Kartenlösung.

Es würde mich nicht wundern, wenn einige us-amerikanische Finanzbehörden Einfluß genommen haben und dies eine weitere Folge des "Unlawful Internet Gambling Enforcement Act" ist.

Der einzige Bad Beat im Blog...

Sonntag, 22. April 2007

Einen Bad Beat, der mir heute passiert ist, muss ich jetzt doch mal posten. Es bleibt der einzige, versprochen. Der ist nämlich nicht zu toppen.

Party Poker
Limit Holdem Ring game
Limit: $2/$4
9 players

Preflop: Hero is CO with As, Ac.
6 folds, Hero raises, Button calls, 1 fold, BB calls.

Flop: (6.50 SB) Ad, 5c, Ah (3 players)
BB checks, Hero checks, Button checks.

Turn: (3.25 BB) Qd (3 players)
BB checks, Hero bets, Button calls, BB calls.

River: (6.25 BB) Kd (3 players)
BB checks, Hero bets, Button raises, BB calls, Hero 3-bets, Button caps, BB calls, Hero calls.

Final Pot: 18.25 BB

Results below:
BB has 5d 8d (flush, ace high).
Hero has As Ac (four of a kind, aces).
Button has Td Jd (royal flush).
Outcome: Button wins 18.25 BB.

Man beachte, dass jeweils beide hole cards gespielt wurden!
Es war kein Bad Beat Jackpot Tisch, die spiele ich ja (fast) nicht. :-(

Ab Mai Poker in der Spielbank Bad Neuenahr

Samstag, 21. April 2007

Ab dem 1. Mai führt auch die traditionelle Spielbank in Bad Neuenahr das Pokerspiel ein.Gespielt wird vorerst immer Freitags und Samstags ab 19 Uhr bis 2 Uhr. Der Kundenservice teilte mit, dass Texas Holdem mit 5€ / 10€ Blinds gespielt wird.Der Minimum buy-in beträgt 100€, das Maximum ist 400€. Das Maximum lässt darauf schliessen, dass es No Limit oder Pot Limit sein wird. Dafür ist 400 € allerdings sehr wenig, gerade mal 40 Big Blinds. Normal wären 100 Big Blinds (=1.000€) bzw. überhaupt keine Einschränkung, wie es einige Casinos in Deutschland handhaben.

Ich werde das Spiel im Mai besuchen und hier einen kleinen Bericht veröffentlichen.

Grundsätzlich ist Bad Neuenahr eine hervorragende Alternative für Leute vom Mittelrhein zwischen Koblenz und Köln. Deswegen wünsche ich der Spielbank ein gutes Händchen und viel Erfolg.

Die Struktur im Überblick:


Variante: Texas Hold´em No Limit

Spielform: Cash Table

Spieltage: Freitag und Samstag

Spielzeit: 19.00 Uhr bis 2.00 Uhr

Tischeröffnung: ab 4 Teilnehmern

Buy-In: 100 Euro

Small Blind: 5 Euro

Big Blind: 10 Euro

Taxe: 5 Euro ab einem Pot von 100 Euro

Deutsches Forum bei Two Plus Two

Sonntag, 15. April 2007

Da schaut man mal wieder ins Forum von TwoPlusTwo und was sehe ich ganz oben bei den Unterforen:

The German Poker Forum.

Ich halte TwoPlusTwo für die vielleicht beste Ressource für Pokerspieler im Internet. Lasst Euch von dem veralteten Webdesign nicht abschrecken, dort zählen wirklich nur die Inhalte. Ob der neue, deutsche Teil auch diesen Stellenwert erreichen kann bleibt abzuwarten.
Die Einrichtung dieses neuen Forums ist ein weiteres Zeichen, dass die Bedeutung von Deutschland innerhalb der Pokerwelt zunimmt.
Auch Cardplayer.com hat dies erkannt, vor kurzem konnte man dort lesen, dass die meisten Zugriffe unter den nicht englischsprachigen Ländern aus Deutschland kommen.
Fehlt nur noch, dass mal ein Deutscher die WSOP gewinnt. Dann ist der derzeitige Boom nur eine kleine, erste Welle. ;-)

Russland: Poker ist Sport

Freitag, 6. April 2007

Die Freude bei russischen Pokerfans ist groß. Aufgrund einer aktuellen Entscheidung des russischen Sportamts (Federal Agency of Physical Culture and Sports) haben Pokerturniere den Status eines sportlichen Wettbewerbs erhalten. Somit dürfte einem Pokerboom in Russland nichts mehr im Wege stehen. Dmitry Lesnoy, Präsident eines Sportverbandes, der sich für die Legalisierung von Poker einsetzt, beantragte die Einstufung von Poker als Sportart. Er ist auch als Autor über Gaming bekannt und berief 2006 eine Pro-Gaming-Konferenz ein. Er überzeugte die Behörden mit seiner Argumentation, dass sich Poker durch bestimmte Eigenschaften von klassischem Glücksspiel unterscheidet: Analytische Fähigkeiten, Hartnäckigkeit, viel Übung und Erfahrung.

Der Mann hat Recht. Glückwünsche nach Russland.
Quelle: pokernews.com


Besitzer des Gutshot Poker Clubs London zu Geldstrafe verurteilt

Sonntag, 1. April 2007

Derek Kelly, Besitzer des Gutshots Poker Clubs in London stand wegen Verstoßes gegen den "Gambling Act" von 1968 vor Gericht (Veranstaltung illegalen Glücksspiels). Er reklamierte, dass Texas Holdem Poker ein Geschicklichkeitsspiel sei. Das sah der zuständige Richter Simon Wilkinson anders und verurteilte Kelly zu der moderaten Geldstrafe in Höhe von 10.000 £ (ca. 14.700 €). Eine Gefängnisstrafe wurde ihm erspart, da der Club laut Richter gut gemanaged wurde und nur sehr kleine Gebühren einbehielt sowie Kellys "guten Charakter" und seine Kooperation anerkannte.

Interessanterweise betreibt Kelly nun den Gutshot Online Pokerroom, der in Dublin registriert ist.

Im September tritt ein neuer Gambling Act in Kraft, der es Pubs, Clubs und Bars ermöglicht ohne Lizenz Turniere durchzuführen, wenn der buy-in nur ein paar £ beträgt. Der genaue Betrag soll demnächst von der Regierung festgelegt werden.

Party Comeback

Dienstag, 27. März 2007


Nachdem ich eine Zeitlang in verschiedenen Online-Pokerräumen unterwegs war, spiele ich seit kurzem wieder ausschließlich bei PartyPoker.com. Dort war ich seit 2002 bis letztes Jahr im Juni Stammspieler und spielte mich die Limitleiter ein gutes Stück nach oben. Aus 100 $ wurde eine schöne 5stellige Summe.
Die Monsterpromotion 2006 war der Grund dauerhaft in ein anderes Terrain zu wechseln. Ich spiele ungern an JackPot-Tischen. Sie minimieren aufgrund des extra Rakes die hourly rate und es gab seinerzeit kaum ein normales Full Ring Game. Alle Welt spielte an den MonsterJackPot-Tischen. Ich selbst habe in hunderttausenden Händen nicht an einem Tisch gesessen, an dem vier Achten oder höher geknackt worden wären. (beide Spieler müssen beide Hole Cards benutzen) Auf diese long shots setze ich nicht, selbst wenn der JackPot so groß ist, dass ein positiver Erwartungswert vorliegt. (z.B. JackPot > 149.000 (3/6 Limit) bzw. > 177.000 $ (5/10 Limit), Quelle: Bonuswhores.com)
Mit Poker finanziere ich einen Teil meiner Lebenshaltungskosten (insbesondere Fernreisen). Deswegen liegt mir mehr an einem möglichst kontinuierlichen Gewinn als an der Chance auf das große, einmalige Preisgeld. Das ist auch ein Grund, warum ich nur sehr selten große Turniere spiele. Außerdem lässt nach 5 h, insbesondere nachts nach 2 Uhr, meine Konzentrationsfähigkeit stark nach. Weit in Turnieren habe ich aufgrund von Müdigkeit schon einige Fehler gemacht und mich so um die Chance auf einen der ersten Plätze gebracht.
Deswegen bevorzuge ich cash games: Limit Holdem, PotLimit Omaha, Omaha HiLo, Stud.
Ich spiele bequem 3 Tische gleichzeitig, kann auf eine PokerTracker-Datenbank mit über 40.000 Spieler zurückgreifen und so mein tight-aggressives, solides Spiel ohne große moves durchziehen. Wenn ich müde werde, mich anderen Dingen oder der Familie widmen möchte, schalte ich die Auto Post Blind Buttons aus, spiele die Runden zu Ende und höre einfach auf.

Aktuelle Statistik seit meinem Party Comeback:
Ist ein kleines sample und ausbaufähig. Das war schon mal besser ;-)

game levels 3 level full ring Limit Holdem
total hands 5,643
vol. put $ in the pot % 17.03
vol. put $ in from SB % 32.09
folded SB to steal % 83.12
folded BB to steal % 69.35
att. to steal blinds % 31.37
won $ when seen flop % 41.52
BB/100 hands 2.58
went to showdown % 32.99
won $ at showdown % 58.46
pre flop raise % 10.05
flop aggression factor 2.21
turn aggression factor 2.55
river aggression factor 1.68

Verheugen rügt Online-Wettverbot in Deutschland

Samstag, 24. März 2007

Berlin (APA/ag.) - Das von den
deutschen Bundesländern geplante Verbot für Online-Wetten ist nach
Einschätzung der EU offenbar nicht zulässig. Die EU-Kommission droht im
Falle der Umsetzung mit rechtlichen Schritten, wie Kommissar Verheugen
an die deutschen Ministerien für Äußeres und Wirtschaft schrieb.
Verheugen habe laut "Welt am Sonntag" in dem Schreiben ein Ultimatum
von einem Monat gesetzt.



In dem Schreiben heißt es demnach, das Online-Verbot von Lotto und
Wetten sei keine geeignete Maßnahme zum Erreichen der Ziele der
Spielsuchtbekämpfung und des Jugendschutzes. Vielmehr könne das Verbot
als unverhältnismäßig eingestuft werden, da die Suchtbekämpfung auch
mit weniger einschränkenden Maßnahmen erzielbar sei. Der Entwurf der
Ministerpräsidenten erhalte keinen Beleg dafür, dass "eine tatsächliche
Gefahr der Spielsucht im Internet in Deutschland vorliegt". Die
Ministerpräsidenten hatten argumentiert, im Internet sei die
Spielsuchtgefahr besonders hoch, da es wegen der Anonymität der Spieler
keine soziale Kontrolle gäbe. Das ist laut EU-Kommission nicht korrekt,
da man Spieler theoretisch verpflichten könnte, sich vorab bei den
Wettanbietern zu registrieren. Dazu komme, dass sich das geplante
Staatsmonopol nur auf Lotto und Sportwetten beschränke, "nicht aber auf
Glücksspiele, die eine viel höhere Gefahr der Spielsucht aufweisen".
Das seien laut Kommission zum Beispiel Glücksspielautomaten und
Pferdewetten.

Online-Poker ist glücklicherweise noch nicht im Focus der politischen Kämpfer für das Staatsmonopol.

„PokerPro“ ist der neue „Star“ im Automatenspiel

Donnerstag, 22. März 2007

Poker wird immer beliebter: Spielbank Wiesbaden erweitert ihr Spielangebot um automatisierten Live-Pokertisch
„PokerPro“ heißt der neue Star im Automatenspiel der Spielbank Wiesbaden, der am Donnerstag, 8. März 2007, in den Kurhaus Kolonnaden seine Premiere feierte. Der automatisierte Live-Poker-Tisch, der weltweit bereits große Erfolge verbuchen konnte und sich in der Gunst der Pokerspieler einen Platz ganz weit vorne erobert hat, ist der erste seiner Art, der in Deutschland installiert wird. Wie im „Live Game“, also an einem echten Poker-Tisch, können hier zehn Gäste gegeneinander spielen. „Coolness“ und Poker-Face“ sind also auch hier gefragt.
Der automatisierte Poker-Tisch, der als die optimale Kombination aus Online und Live Spiel gilt, lässt die unmittelbare Gewinnauszahlung zu, ist interaktiv und entspricht gleichzeitig den höchsten Sicherheitsanforderungen. Die Gäste, die am „PokerPro“ die Glückgöttin Fortuna herausfordern, können sich auch auf niedrigere Limits als beim Poker im Klassischen Spiel freuen.
Seit geraumer Zeit grassiert in Deutschland das Poker-Fieber, das Kartenspiel ist beliebt wie noch nie. Diese Erfahrung macht auch das Klassische Spiel im Kurhaus Wiesbaden, in dem pro Woche vier Poker-Turniere und tägliche Poker-Cash-Games an mehreren Tischen angeboten werden.

Quelle: Casino Wiesbaden

Die ersten Kommentare eines Pokerbuddies waren durchweg positiv. Das Spiel ist so rasant wie an einem online-Tisch und es zieht einige Fische aus dem Kreis der Automatenspieler an. Die Automatenhalle, in der der Tisch aufgestellt ist,  macht sich angeblich schon sorgen, dass ein guter Teil deren Geldes jetzt in die Taschen der Poker-Pros wandert. ;-)


Pokerturnier im Anno Tubac/Bonn am 18. März 2007

Montag, 12. März 2007

Am Sonntag den 18.3.07 um 18.00 Uhr findet ein
Pokerturnier im Anno Tubac Bonn mit maximal 40
Personen statt.

Gespielt wird NL Holdem, der buy-in liegt bei 15€, rebuy ist wahrscheinlich möglich.

Zu gewinnen gibt es Sachpreise, die vom Wert her ungefähr der normalen
Auszahlungsstruktur entsprechen. iPod-Mp3 Player,
DVD-Spieler, etc.

Zusätzlich erhalten die besten 8 noch ein Pokerbuch ..welches wohl?! (gesponsort vom DROEMER-KNAUR-Verlag).

Anmelden könnt Ihr euch per E-Mail: jan@daspokerweblog.de

EPT Dortmund: Die Verteilung der Preisgelder:

Montag, 12. März 2007
Hier nun die Liste vom EPT Dortmund, Nationalität und Preisgeld findet ihr in Klammern.

  1. Andreas Hoivold (Norway, 672000)

  2. Christiano Blanco (Italy, 380000)

  3. Sebastian Ruthenberg (Germany, 220000)

  4. Gunnar Rabe (Sweden, 169000)

  5. Jacob Rasmussen (Sweden, 139000)

  6. Erik Lindberg (Sweden, 109000)

  7. Nicolas Levi (France, 85700)

  8. Thomas Fougeron (France, 60300)

  9. Christof Stiehler (Germany, 37100)

  10. Philip Yeh (Sweden, 37100)

  11. Vincent Sokalski (USA, 27800)

  12. Michael Muecklisch (Germany, 27800)

  13. Johnny Lodden (Norway, 20900)

  14. Jesper Witved (Denmark, 20900)

  15. Tommy Krarup (Denmark, 16250)

  16. Ben Grundy (UK, 16250)

  17. Jens Vortmann (Germany, 12750)

  18. Tommy Dender (Denmark, 12750)

  19. Andreas Hagen (Norway, 12750)

  20. Mark Bartlog (Germany, 12750)