Laak und Eslami gewinnen Duell gegen Maschine

Donnerstag, 26. Juli 2007


Das Duell "Mensch gegen Maschine" im Poker ging
laut Internetseite der Universität Alberta an die Profis aus Fleisch und Blut.
Phil Laak und Ali Eslami konnten sich im kanadischen Vancouver nach vier
Duellen mit einem Score von 2:1 durchsetzen. Gegner
in dem zweitägigen Vergleichskampf war das von Spezialisten entwickelte
Pokercomputerprogramm Polaris.

Gespielt wurden 2.000 Texas Hold'em Hände. In der ersten Runde am Montag (Ortszeit)
konnte sich Polaris nur knapp gegen seine Kontrahenten durchsetzen, so dass das
Match zu einem Unentschieden erklärt wurde. In der zweiten Runde verbuchte die
"künstliche Intelligenz" sogar einen Sieg, da Polaris Eslami
deutlicher bezwingen konnte als Laak den Computer.

Am Dienstag rissen die beiden Poker-Profis fdas Ruder rum und konnten beide Duelle des Tages für sich entscheiden. Im insgesamt
dritten Spiel sorgte Laak mit einem deutlichen Sieg für einen Punkt. Im vierten
Match gewannen beide Spieler gegen Polaris. Damit ging das Duell "Mensch
gegen Maschine" noch an die Profis.

WSOP Gewinner 2007 steht fest: Jerry Yang!

Mittwoch, 18. Juli 2007
Der Sieger des Main-Events der  WSOP 2007 steht fest: Jerry Yang!

Yang konnte während des Final-Tables sieben seiner acht Gegner eigenhändig vom Tisch nehmen. Mit Tuan Lam aus Kanada spielte der Amerikaner 36 Hände Heads-Up.

Dann kam die Entscheidung: Lam ging shortstacked All-In und konnte den Coin-Flip mit AQs gegen Yangs 88 nicht gewinnen. Nachdem Lam zunächst die Dame getroffen hatte, machte Yang auf Turn und River noch seine Runner-Runner Staight!

 Tuan Lam erhält für seinen zweiten Platz 4,8 Millionen!

Der neue World Champion gewinnt satte 8,25 Millionen.

Jerry Yang lebt mit seiner Frau und sechs Kindern in Kalifornien.

Der 39-jährige Psychologe spielt erst seit zwei Jahren Poker und hat seinen Main Event Seat bei einem Satelliten-Turnier in seiner Heimatstadt gewonnen. Yang will 10 % seines Turniergewinns wohltätigen Zwecken spenden. Hier nochmal alle ergebnisse der WSOP 2007: 

Main Event Nr. 55: Texas Hold’em No-limit

Buy-In $10.000 Gewinner: Jerry Yang 

Event Nr. 54: No-Limit 2-7 Draw Lowball w/Re-..

Buy-In: $5,000 | Entrants: 78

Erik Seidel $538,835

           

Event Nr. 53: Limit Hold'em Shootout

Buy-In: $1,500 | Entrants: 720

Ram Vaswani $217,438 

Event Nr. 52: No-Limit Hold'em w/Re-Buys

Buy-In: $1,000 | Entrants: 1,048

Michael Graves $742,121 

Event Nr. 51: S.H.O.E

Buy-In: $1,000 | Entrants: 730

Dao Bac $157,975

           

Event Nr. 50: Pot-Limit Omaha

Buy-In: $10,000 | Entrants: 314

Robert Mizrachi $768,889 

Event Nr. 49: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 3,151

Chandrasekhar Billavara $722,914 

Event Nr. 48: 2-7 Triple Draw Lowball w/Rebuy..

Buy-In: $1,000 | Entrants: 209

Rafi Amit $227,005 

Event Nr. 47: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 2,038

Blair Rodman $707,898

           

Event Nr. 46: Seven Card Stud Hi-Low-8 or Bet..

Buy-In: $1,000 | Entrants: 668

Tom Schneider $147,713 

Event Nr. 45: No-Limit Hold'em / Six Handed

Buy-In: $5,000 | Entrants: 72

William (Bill) Edler $904,672

Event Nr. 44: Omaha Hi-Low Split

Buy-In: $2,000 | Entrants: 534

Frankie Odell$240,057 

Event Nr. 43: Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 472

Saif Ahmad $217,329 

Event Nr. 42: Pot-Limit Omaha Hi-low Split-8 ..

Buy-In: $1,500 | Entrants: 687

Lukasz Dumanski $227,454

           

Event Nr. 41: Seniors No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,000 | Entrants: 1,882

Ernest Bennett $348,423 

Event Nr. 40: Mixed Hold'em limit/no-limit

Buy-In: $1,500 | Entrants: 620

Fred Goldberg $205,271 

Event Nr. 39: H.O.R.S.E.

Buy-In: $50,000 | Entrants: 148

Kassam (Freddy) Deeb $2,276,832

Event Nr. 38: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,778

Robert (RCW) Cheung $673,628

           

Event Nr. 37: Pot Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 599

Greg Hopkins $269,274 

Event Nr. 36: Omaha Hi-Low Split-8 or Better

Buy-In: $5,000 | Entrants: 280

John Guth $363,216 

Event Nr. 35: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,541

Ryan Young $615,955 

E34: Limit Hold'em

Buy-In: $3,000 | Entrants: 296

Alexander Borteh $225,483 

Event Nr. 33: Pot Limit Omaha W/Re-Buys

Buy-In: $1,500 | Entrants: 293

Peter (Alan) Smurfit $464,867 

Event Nr. 32: Seven Card Stud

Buy-In: $2,000 | Entrants: 213

Jeffrey Lisandro $118,426 

Event Nr. 31: Heads Up No-Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 392

Dan Schreiber $425,594 

Event Nr. 30: No-Limit Hold'em / Six Handed

Buy-In: $2,500 | Entrants: 847

Hoyt Corkins $515,065 

Event Nr. 29: Seven Card Razz

Buy-In: $1,500 | Entrants: 341

Katja Thater $132,653 

Event Nr. 28: No-Limit Hold'em

Buy-In: $3,000 | Entrants: 827

Shankar Pillai $527,829 

Event Nr. 27: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,315

David Stucke $603,069 

E 26: H.O.R.S.E.

Buy-In: $5,000 | Entrants: 192

Ralph Schwartz $275,683 

Event Nr. 25: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 1,619

Ben Ponzio $599,109 

Event Nr. 24: Seven Card Stud Hi-Low Split-8 ..

Buy-In: $3,000 | Entrants: 236

Eli (Mr. Vegas) Elezra $198,984 

Event Nr. 23: Pot Limit Omaha

Buy-In: $1,500 | Entrants: 578

Scott Clements $194,206 

Event Nr. 22: No-Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 640

James Mackey $730,740 

Event Nr. 21: No-Limit Hold'em Shootout

Buy-In: $1,500 | Entrants: 900

Donald Baruch $264,107 

Event Nr. 20: Seven Card Stud Hi-low-8 or Bet..

Buy-In: $2,000 | Entrants: 340

Ryan Hughes $176,358

           

Event Nr. 19: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,500 | Entrants: 1,013

Francois Safieddine $521,785 

Event Nr. 18: Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 257

Saro Jason Getzoyan $333,379 

E17: Ladies Event No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,000 | Entrants: 1,286

Sally Boyer $262,077 

Event Nr. 16: H.O.R.S.E.

Buy-In: $2,500 | Entrants: 382

James Richberg $238,881 

Event Nr. 15: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,628

Phil Hellmuth $637,254 

Event Nr. 14: Seven Card Stud

Buy-In: $1,500 | Entrants: 385

Michael Keiner $146,987 

Event Nr. 13: Pot Limit Hold'em

Buy-In: $5,000 | Entrants: 398

Allen Cunningham $487,287 

Event Nr. 12: No-Limit Hold'em / Six Handed

Buy-In: $1,500 | Entrants: 1,427

Jason Warner $481,698 

Event Nr. 11: Seven Card Stud

Buy-In: $5,000 | Entrants: 180

Chris Reslock $258,453 

Event Nr. 10: No-Limit Hold'em

Buy-In: $2,000 | Entrants: 1,531

William Durkee $566,916 

Event Nr. 9: Omaha Hi-Low Split-8 or Better

Buy-In: $1,500 | Entrants: 690

Alexander Kravchenko $228,446 

Event Nr. 8: No-Limit Hold'em w/Re-Buys

Buy-In: $1,000 | Entrants: 814

Michael Chu $585,774 

Event Nr. 7: Pot Limit Omaha W/Rebuys

Buy-In: $5,000 | Entrants: 145

Burt Boutin $868,745 

Event Nr. 6: Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 910

Gary Styczynski $280,715 

Event Nr. 5: Omaha/Seven Card Stud Hi-Low-8 o..

Buy-In: $2,500 | Entrants: 327

Tom Schneider $214,347 

Event Nr. 4: Pot Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 781

Michael Spiegel $252,290 

Event Nr. 3: No-Limit Hold'em

Buy-In: $1,500 | Entrants: 2,998

Cairan O'Leary $727,012 

Event Nr. Casino Employees No-Limit Hold'e..

Buy-In: $500 | Entrants: 1,039

Frederick Narciso $104,701 

Event Nr. 1: Mixed Hold'em Limit/No-Limit

Buy-In: $5,000 | Entrants: 451

Steve Billirakis

$536,287

Eine Seefahrt, die ist lustig – Eine Pokerreise von Gamers-Holidays ist noch viel lustiger…

Dienstag, 3. Juli 2007

Spielspaß ohne Ende gab es bei der ersten Poker-Segelreise von Gamers-Holidays vom 25. bis 29. Juni in der „Dänischen Südsee.“ Täglich wurden auf dem wunderschönen Dreimaster „Swaensborgh“ attraktive Sachpreise ausgespielt. Hierbei kam echtes Mississippi-Gambling Feeling auf und das Klicken der Chips ging oft bis in die frühen Morgenstunden.

Die Anreise war bereits ein Erlebnis, denn ich hatte das Glück, mit Miro und Kay in der Stretch-Limousine von Pokermania.de nach Kiel chauffiert zu werden. In der Limo servierte Tim, der sympathische Geschäftsführer von Pokermania.de, dann gleich stilecht ein Gläschen Sekt. Es war einfach herrlich zu sehen, wie die anderen Autofahrer neidisch auf das übergroße Gefährt - mit dem schon Pokergrößen wie Doyle Brunson und Stu Ungar zum Harrah’s-Casino in Las Vegas kutschiert wurden - geschaut haben.

Schnell wurde mir im Gespräch mit Kay und Miro klar, dass ich hier pokertechnisch bereits zwei ernstzunehmende Gegner für die Reise vor mir sitzen hatte, denn es wurde natürlich die ganze Zeit bei Sekt und Bier über Poker geredet. Hauptthema war aus aktuellem Anlass das wohlverdiente Razz-Bracelet von Katja Thater bei der WSOP.

Am Hafen in Kiel wurden wir dann von Björn und Tom, den Geschäftsführern von Gamers-Holidays, herzlich empfangen. Hierbei stellte sich heraus, dass die beiden zwei sehr sympathische Jungs mit echter Begeisterung für das Spiel sind und nicht irgendwelche Geschäftsleute, die mit Poker einfach nur die schnelle Mark machen wollen.

Das Schiff selber wurde von Gamers-Holidays sehr liebevoll auf Poker getrimmt. Der exklusive Pokertisch in der Nähe der Schiffsbar sorgte für stilechtes Zocker-Ambiente. Die Ausstattung mit Chips, Kartenspielen etc. wurde von PokerStars.com gesponsert und ließ keine Wünsche offen. Auf dem Schiff herrschte Casinostandard. Hierfür verantwortlich war Melvin, der als professioneller Dealer des Westspiel Casinos Bremen das Kartengeben auf freiwilliger Basis übernahm.

Bereits am ersten Abend ging dann das erste „Aufwärmturnier“ los. Hierbei zeigte sich schnell, dass die Spielstärke der Teilnehmer sehr gut war. Vor allem zeigte sich aber, dass wir eine sehr bunt gemischte und total nette Reisegruppe auf dem Schiff waren. Die Mitreisenden waren alle ursympathisch und es wurden schnell Freundschaften geschlossen.

Leider musste ich aber erfahren, dass bei den Hauptturnieren, die am nächsten Tag beginnen sollten, eine Bounty, also ein Kopfgeld, auf mich ausgesetzt war. Wer mich aus dem Turnier wirft sollte einen Preis bekommen. Dass das natürlich den Ehrgeiz meiner Gegner weckte und ich mir eigentlich auch eine Zielscheibe auf die Stirn hätte malen können, war mir sofort klar.Es machte mir aber nichts aus, da alle Mitreisenden zwar gewissenhafte Pokerspieler waren aber ansonsten sehr locker „unterwegs“ waren.

Überhaupt wurde auf der Reise zwar ernsthaft Poker gespielt, trotzdem war es aber niemals zu verbissen und es kam zu keiner Zeit eine unangenehme Stimmung auf. Dies ist in erster Linie Björn und Tom von Gamers-Holidays zu verdanken, die mit unendlichem Engagement und Spaß an der Sache die Reise organisiert und geleitet haben.

Am Dienstag gingen dann die Hauptturniere los, bei denen eine Nintendo DS-Lite, eine Nintendo Wii, sowie zwei Reisegutscheine von Gamers-Holidays für eine weitere Pokerreise ausgespielt wurden. PokerStars.com steuerte noch zahlreiche Goodies wie Kartendecks, die von uns allen dringend benötigten Stressbällchen, den höchstbegehrten „Una-Bomber“ Kapuzenpulli und viele weitere Pokerdevotionalien bei.

Die Turniere waren sehr gut organisiert, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich pokertechnisch um die „Jungfernfahrt“ des Schiffes handelte. Die Blinds rasten nicht in die Höhe, sondern stiegen vielmehr behutsam an, so dass hier schönes Poker gespielt werden konnte. Wie bereits angedeutet, waren die Spielatmosphäre und die Stimmung einfach nur perfekt. So muss Poker gespielt werden: Mit echter Begeisterung und Liebe zum Spiel. Die glücklichen Gewinner der drei Hauptturniere waren:

  • Dienstag: Nintendeo DS Lite - Gordon
  • Mittwoch: Nintendo Wii - Gordon
  • Donnerstag: Reisegutschein für - Melvin und Kay eine Poker-Reise von Gamers-Holidays

Dass allen Teilnehmern die Reise sehr viel Spaß gemacht hat, zeigte sich daran, wie entschlossen am letzten Tag um den Reisegutschein für eine weitere Pokerreise gekämpft wurde. Hier wurde knallhart gepokert und die Gewinner hatten leuchtende Augen und konnten ihren Triumph kaum fassen, als ihnen der Gutschein übergeben wurde.

Im Ergebnis war die Tour knapp eine Woche Pokerspaß pur. Es wurde den ganzen Tag gelacht und gezockt. Das Klicken der Chips ging oft bis in die frühen Morgenstunden. Die Teilnehmer haben viel von der Reise mitgenommen und man hat viel voneinander gelernt.

Ich denke, dass jeder der Teilnehmer sein Spiel verbessert hat, da bei einer solchen Reise eben auch die Zeit da ist, mal ausführlich bei einem gepflegten „Bierchen“ über bestimmte Hände zu sprechen. An denkwürdigen Händen mangelte es nicht. Es gab somit ausgiebige Strategiediskussionen und es wurde sogar Seven-Card-Stud und aus aktuellem Anlass auch Razz gespielt, was für Neulinge eine gute Gelegenheit war, auch mal in diese Varianten „hineinzuschnuppern.“ <!--[if !vml]-->
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Für diejenigen, die frühzeitig aus den abendlichen Turnieren ausschieden, gab es an und unter Deck die Möglichkeit mit den vielzähligen DS Lites im Netzwerk gegeneinander anzutreten, oder vor einer großen Leinwand an der Wii die sportliche (!) Herausforderung zu suchen. Hier wurde bei diversen Tennis-Matches, Box-Kämpfen und Bowling-Partien geschwitzt und herzhaft gelacht.

Der Komfort an Bord und vor allem das Essen waren dank der tollen Schiffscrew, bestehend aus Kathrin, Charissa und Kathrin echt gut, so dass man optimale Rahmenbedingungen zum Pokern hatte. Wenn ich an den Lachs vom Dienstag denke, läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen. Es war auch lustig zu beobachten, wie selbst die Schiffscrew vom Pokervirus infiziert wurde und die eine oder andere Runde mitgezockt hat. Der Höhepunkt war natürlich, als der Kapitän unseres Schiffes am Pokertisch Platz nahm.

Insgesamt hat die Kombination von Poker und Schiffsromantik, die ja bereits eine große geschichtliche Tradition hat, perfekt funktioniert und ich denke mit Wehmut daran, dass ich das Turnier um den Gutschein für die nächste Reise nicht gewonnen habe…

Nächste Poker-Reise:17.09. - 21.09.2007

Nähere Informationen auf www.Gamers-Holidays.com

Sie hat es endlich geschafft: Katja Thater gewinnt WSOP Bracelet...

Mittwoch, 20. Juni 2007

Vorab: Ich gönne es ihr von ganzem Herzen. Was mußte diese arme Frau sich alles anhören. Das ist jetzt vorbei. Mit dem Armband gewinnt Thater $132,653 und einen Platz auf einer sehr kurzen Liste mit weiblichen Bracelet-Gewinnern. Damit geht in diesem Jahr nach dem Sieg von Michael "The Doc" Keiner bereits das 2. Armband nach Deutschland.

Beim Nr. 29 1500$ Razz Event in Las Vegas katapultiert sich Thater in einen sehr illustren Kreis. Sie ist nun eine von vier Bracelet-Trägern in Deutschland. Razz ist eine sehr anspruchsvolle Lowball-Variante von Seven Card Stud. Hier gewinnt die schlechteste Hand. Berichten zufolge erlitt Paul “Eskimo” Clark während des Turniers einen Schlaganfall.

Ein Riesenglückwunsch von unserem Blog an die sympathische Katja...

Der Final Table:

1 132,653$ Katja Thater

2 73,311$ Larry St. Jean

3 46,547$ O'Neil Longson

4 31,186$ Paul Clark

5 24,204$ Denny Axel

6 18,386$ Mark Vos

7 14,197$ Men Nguyen

8 10,473$ Thomas Daubert

9 7,215$ Mike Dreyer

Poker, Prostituierte und pathologisches Spielen - Stu „The Kid“ Ungar – Der beste Texas Hold'em Spieler aller Zeiten

Freitag, 8. Juni 2007

Seit Texas Hold'em in Deutschland derart populär geworden ist, fällt an vielen Pokertischen immer öfter ehrfürchtig der Name Stu Ungar wenn es darum geht, wer der beste Texas Hold'em Spieler aller Zeiten ist. Wer war dieser Mensch und warum war er so gut?

  Stuart „The Kid“ Ungar wurde 1953 als Sohn jüdischer Einwanderer geboren. Mit 10 Jahren begann er, in New York Gin-Rummy zu spielen.  Das erste Turnier, an dem er teilnahm, gewann er und er erspielte in der Folgezeit als Kind über 35.000 Dollar. Allerdings verlor er das meiste Geld wieder bei Pferdewetten. Seine Gin-Rummy Karriere ging weiter und er kam 1976 nach Las Vegas, wo er seine langjährige Freundin heiratete und eine Tochter bekam.

 Ein Hauptgrund, warum Stu mit dem Poker anfing, war einfach darin zu sehen, dass die gesamte Gin-Rummy Action dieser Zeit durch ihn faktisch gestoppt wurde. Er war einfach zu gut. Stu konnte jeden Gegner besiegen. Der beste Spieler im Gin bis zu Ungars Erscheinen war damals Harry „Yonkie“ Stein. Stein verlor in einem High-Stakes Gin Spiel so übel gegen Ungar, dass er seine Karriere schlagartig beendete und fortan in Gin-Rummy Kreisen nicht mehr gesichtet wurde. Nach diesem Ereignis fand Ungar einfach niemanden mehr, der gegen ihn im Gin antreten wollte. Er war gezwungen, sich ein Handicap bei jedem Gin Spiel zu geben. Er bot seinen Gegnern z. B. an, jeweils die letzte Karte im Stoss anzusehen. Bei anderen Gelegenheiten bot Ungar an, in jeder Runde der Dealer zu sein. All das nützte nichts. Ungar gewann trotzdem jedes Spiel.

 Bei einer Gelegenheit schummelte ein Opponent. Ungar’s Bodyguard teilte Ungar dies mit. Ungar blieb ganz cool und sagte, dass er das schon längst wüsste, es mache aber nichts, weil er ihn ohnehin schlagen würde. So geschah es dann auch.

 1980 nahm Ungar zum ersten Mal an der WSOP teil und gewann prompt, indem er die Pokerlegende Doyle Brunson besiegte. Von da an ging es weiter. Er gewann die WSOP erneut in darauf folgenden Jahr 1981 und noch mal im Jahr 1997.

 Stu Ungar war der beste No-Limit Texas Hold'em Spieler aller Zeiten. Ich denke, das kann man hier an dieser Stelle so sagen. Er hatte ein photographisches Gedächtnis und einen sehr hohen I.Q. Dazu hatte er das Kämpferherz eines Löwen. Es ist wirklich nicht übertrieben, wenn man sagt, dass Stu Ungar ein Mozart des Poker war.

 Leider hatte er über das Talent hinaus auch andere Eigenschaften, die Mozart ebenfalls hatte. Wie Mozart war Stu Ungar ein leidenschaftlicher Zocker. Er verzockte sein Geld wo es nur ging, vor allem beim Golf. Als er das erste Mal in seinem Leben einen Golfplatz betrat, verlor er 80.000 Dollar. Insgesamt waren es Millionen. Darüber hinaus hatte Stu ein massives Drogenproblem. Er liebte Kokain und das wurde ihm zum Verhängnis. Es scheint so, dass sich ein derart schneller Verstand einfach auch viel schneller langweilt und immer einen Kitzel braucht. Ob es das Zocken ist, oder das Kokain. Ich denke, dass das Hirn von Ungar einfach nicht für das normale Leben gebaut war. Ungar’s Gehirn war eher wie ein Formel-Eins-Wagen, der nur für die Rennstrecke konzipiert ist, aber eben nicht für die Straße. Ähnlich war es bei Ungar. Sein Geist war für das Kartenspiel geschaffen. Im echten Leben versagte er.

 1990 wurde Stu Ungar am dritten Tag der WSOP mit einer Überdosis Kokain auf seinem Hotelzimmer gefunden. Er musste ins Krankenhaus und konnte nicht weiterspielen. Sein Chip-Stack war aber bis dahin schon so groß, dass er am Ende noch den 9. Platz belegte, obwohl er nur noch weggeblindet wurde. Sein Preisgeld betrug 20.500 Dollar.

 Stu gewann immer sehr viel Geld beim Poker, um es danach komplett für Drogen und Sportwetten zu verschwenden. Stu war in seinem Leben viermal Millionär und viermal total pleite. Es war immer das gleiche Muster. 1997 gelang es ihm, nach 16 Jahren, den WSOP-Mainevent erneut zu gewinnen, was eine unglaubliche Leistung darstellt. Die Presse taufte ihn daraufhin „The Comeback-Kid“ und Stu hat den Sieg seiner Tochter Stephanie gewidmet. Den Gewinn verschleuderte er leider wieder für Drogen und Sportwetten. 1998 konnte er bei der WSOP nicht antreten, weil er völlig geschwächt von seiner Kokainsucht war. In den Folgemonaten lief er durch Las Vegas und bettelte um Geld. Er behauptete, er brauche das Geld, um wieder zurück an den Pokertisch zu kommen. Ein Bluff. In Wirklichkeit kaufte er sich Crack.

 Am 22. November 1998 wurde Stu Ungar tot auf seinem Hotelzimmer gefunden. Die Todesursache war nicht eindeutig festzustellen, aber er ist wohl letztlich an den  Folgen seines jahrzehntelangen Drogenkonsums gestorben. Es war nicht einmal Geld für eine Beerdigung vorhanden, so dass ein Freund von Stu, nämlich Bob Stupak, eine Kollekte veranstalten musste.

 Stu Ungar hat mit seinem außerordentlichen Talent insgesamt über 30 Millionen Dollar am Pokertisch gewonnen. Er hat als einziger Mensch dreimal die WSOP im Turniersystem gewonnen. Seine Tochter eröffnete die WSOP 2005 mit den Worten: „Shuffle Up and Deal.“ Sie selbst spielt nicht.

Erster Termin für Poker-Segelreise 25. - 29. Juni 2007

Mittwoch, 30. Mai 2007

Am 25. Juni dieses Jahres ist es endlich so weit: Die erste Poker Reise auf dem Schiff sticht von Kiel aus in See...Ich werde selber mit an Bord sein und freue mich als "alte rheinländische Landratte" schon riesig darauf, ein paar Tage zu pokern und dabei gemütlich in der Dänischen Südsee zu "schippern".

Die Preise, die man gewinnen kann, sind wirklich cool und pokertechnisch wird das ganze sehr professionell ablaufen. Das Beste ist: Mitglieder bei Pokermania.de haben die Möglichkeit, die Reise für die Hälfte des Geldes zu bekommen.

Wer das nicht nutzt ist selber schuld...schauts euch mal an:

Link zu Gamers-Holidays

Link zu Pokermania 

 

Tipp für Fans des Spiels: Pokerworld24.org

Sonntag, 27. Mai 2007

Gerade in letzter Zeit sind so viele neue deutschsprachige Pokerseiten entstanden, dass man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

 Eine Seite, die mir persönlich gut gefällt, weil sie viele sinnvolle Informationen zur Strategie des Pokerspiels enthält, ist Pokerworld24.org. Die Seite hat nicht einfach „alibimäßig“ irgendwelche schlecht übersetzten oberflächlichen Informationshäppchen wie viele andere Pokerseiten sondern enthält viele detaillierte Information, die einen am Pokertisch wirklich weiterbringen.

 Die Betreiber sagen, dass es ihr Anliegen ist, allen pokerbegeisterten Spielern Informationen rund um die Welt des Poker bereitzustellen. „Lerne die Pokerregeln, benutze die richtigen Pokerstrategien und verdiene Dir so ein nettes Nebeneinkommen.“

Zudem enthält die Seite einen Vergleich der großen Pokeranbieter, eine Übersicht aller Freeroll-Turniere, aktuelle Bonuscodes mit speziellen Angeboten und einen RSS-Feed. Ein Forum steht dem Besucher für Fragen und Anregungen bereit.

 Schaut mal rein…

Link zu Pokerworld.org

Strippoker bei Big Brother auf RTL II

Samstag, 26. Mai 2007

Bei RTL II werden wir am Pfingstwochenende wieder mal - wie vom deutschen Privatfernsehen gewohnt - "Poker am Hochreck" erleben.

Am Samstag, den 26. Mai müssen die letzten acht Kandidaten der Big Brother Show ihre Hüllen fallen lassen, wenn sie beim Kartenspiel verlieren. Am Pfingstmontag messen sich die Kandidaten in einem zweiten Turnier erneut in Sachen Taktik, Mut und Bluffgeschick. Wer in dieser Pokerrunde triumphiert, darf sich besonders freuen. Denn dem Sieger winkt eine spezielle Überraschung.

Ich prophezeie mal ganz dreist, dass wir hier Poker erleben werden, das qualitativ noch zehnmal schlechter ist als bei Stephan Raab. Dass das ganze Strippoker ist, macht die ganze Situation wahrscheinlich nur noch grotesker. Uns erwartet eine Pokertravestie...gesponsort von PartyPokerStar.de. Ich werds mir jedenfalls anschauen...

Big Brother

 

Neuer Pokerfilm: „Glück im Spiel“ (Lucky You USA 2007)

Donnerstag, 24. Mai 2007

Am 28. Juni 2007 erscheint ein neuer Pokerfilm mit Eric Bana, Drew Barrymore und Robert Duvall in den Hauptrollen. Eric Bana spielt einen professionellen Pokerspieler in Las Vegas, der sich in Drew Barrymore verliebt und das Geld für die WSOP zusammenbekommen muss.

Mein Eindruck war sehr positiv. Wir haben hier, ähnlich wie bei dem Klassiker „Rounders“ von 1998 einen Film von Pokerspielern für Pokerspieler. Die Spielszenen sind lang und nicht so sehr auf Effekthascherei ausgelegt wie zum Beispiel bei „Maverick“. Besonders gut hat mir das kafkaeske Vater/Sohn Heads-Up Spiel in einem Cafe um tausende von Dollar gefallen.

Das Besondere bei dem Film ist, dass die Handlung in die WSOP 2003 eingebettet ist. Hierbei wurden die Hauptdarsteller per Tricktechnik in die Original-Filmaufnahmen der WSOP hineingeschnitten, ähnlich wie bei „Forrest Gump“. Die Pokerszenen innerhalb des Turniers sind in meinen Augen sehr gut gemacht und viele bekannte Gesichter der Pokerszene spielen mit u.a. Barry Greenstein, Jennifer Harman, Sam Farha, Ted Forrest sowie Daniel Negreanu. Man denkt wirklich, der Film wäre bei der WSOP gedreht wurde. Besonders gut hat mir die Spielszene mit Jennifer Harman gefallen. Sie hat wirklich schauspielerisches Potential.

Die Liebesgeschichte zwischen Eric Bana und Drew Barrymore ist gekennzeichnet durch die typischen Probleme, die eine Beziehung mit einem Zocker ausmachen und die auch schon ein zentrales Thema des sehr guten Films „Rounders“ waren. Drew Barrymore sagt Sätze wie „Perhaps giving and receiving is more complicated than winning and losing.”

Fazit: Ein guter Pokerfilm, den man als interessierter Pokerspieler auf keinen Fall verpassen darf.

IMDB Link zu Luck You

 

Die unerträgliche Leichtigkeit des Coinflips

Montag, 21. Mai 2007

Wer kennt sie nicht die Situation: Man ist All-In mit einem Pärchen auf der Hand gegen Overcards. Zum Beispiel 22 gegen AK. 55% Chance für das eigene Paar und 45% für die Overcards – Ein klassischer Coinflip, zu Deutsch ein Münzwurf.

Eine Standardsituation in jedem Texas Hold'em Turnier. Wirklich eine Standardsituation? Je mehr Coinflips ich erlebe, desto komischer kommt mir die ganze Sache vor. Ist Poker etwa doch ein Glücksspiel? Da taktiert man den ganzen Abend und die ganze Nacht lang und dann reduziert sich plötzlich alles auf eine billige Coinflip-Situation? Ein tristes Glücksrad für zwei Spieler, die nur noch völlig machtlos zusehen können.

Coinflips erscheinen geisterhaft. Die Karten werden einfach so aufgelegt, ohne das jemand wettet. Die Spieler stehen oft neben dem Tisch und können es kaum aushalten. Sie beschwören ihre jeweiligen Götzen, um jeden noch so kleinen Aberglauben-Edge mitzunehmen. Der eine hofft, dass sein Paar hält. Der andere hofft fieberhaft, dass er noch etwas trifft und so ein höheres Paar macht.

Am Ende gibt es einen Gewinner und einen Verlierer im großen Nullsummenspiel der Laune namens Poker. Eigentlich hasse ich Coinflips. Andererseits liebe ich den Moment in dem alles auf der Kippe steht und ich den Mächten des Schicksals völlig ausgeliefert bin. Ist das etwa der Spielsucht-Kick oder gar die Ursache? Poker ist natürlich kein Glücksspiel und es ist eine taktische Entscheidung, überhaupt in einer Coinflip-Situation zu sein oder eben nicht.

Ich würde so gerne an etwas glauben und wenn es nur Reverse-Psychology ist. Wen soll ich beschwören? Den Gott der Stochastik, der mir 5% mehr Chance mit meinem Pärchen gibt? Budddha, der in meiner Vorstellung irgendwie aussieht wie Johnny Chan? Den Geist von Stu Ungar? Der hätte wohl nur an die nächste Line Koks gedacht. Nächstes mal mach ich es einfach wie Daniel Negreanu oder Mike Matusaw – so lange labern bis der Coinflip vorbei ist und dann weiterlabern…

 

 

Neues Pokerportal: Pokersuchmaschine.de

Sonntag, 13. Mai 2007

Es gibt ein neues Pokerportal namens Pokersuchmaschine.de. Man kann hier selber Pokerseiten eintragen und findet eine Vielzahl interessanter Pokerlinks.

Meiner Meinung nach eine tollt Idee, da die Zahl der Pokerseiten langsam aber sicher ins Unendliche wächst...Pokersuchmaschine.de hilft hier, den Überblick nicht zu verlieren. Hier der Link:

Pokersuchmaschine.de 

The Pokergame of Love - Poker und die Liebe

Sonntag, 13. Mai 2007

Wenn man sehr viel Poker spielt, erscheint das ganze Leben irgendwann nur noch wie ein Pokerspiel. Poker ist dann keine Metapher mehr für das Leben sondern das Leben ist längst eine Metapher für das Pokern geworden. Wenn ich zb. am guten alten Kölner Dom vorbeifahre, denke ich nicht mehr - wie früher - an irgendwelche Baumeister, die mit dem Teufel im Bunde waren. Nein - heute sehe ich einfach nur noch die Silhouette von AA. Warum sollte das nicht auch für die Liebe gelten? Wenn ein Freund mir erzählt, er hatte neulich einen Dreier dann frage ich sofort: "Trips oder ein Set?" Erst neulich hörte ich am Rande eines Pokerturniers zwei Spieler reden:

"Ich hab schon so viel in diese Beziehung investiert - Ich bin echt Pot-Commited."

"Ja, man muss aber auch eine schlechte Hand loslassen können...Don't Chase..."

"Die Frau hat die Beziehung am Anfang geslowplayed - ich bin voll drauf reingefallen. Als sie decloaked hat war es schon viel zu spät. Ich frage mich, warum ich überhaupt noch in der Hand bin.

"Au Mann - Frauen sind echt einfach nur der Rake im Pokerspiel des Lebens."

Im Film "Rounders" sagt Worm den letzen Spruch zu seinem Freund als diesen gerade seine Freundin verlassen hat. Es ist nicht wirklich verständnisvoll und bringt dem Protagonisten so gut wie nichts. Worm muss sich fragen lassen was das überhaupt heißen soll und der Arme wird auch noch dafür ausgeschimpft. Worm vergleicht aber völlig zu Recht die Liebe mit einem Pokerspiel, wenn sein Spruch auch nicht gerade besonders einfühlsam war. Im Poker wie in der Liebe geht es um den Umgang mit Situationen die sich oft völlig unserer Kontrolle entziehen. Wir kennen die Karten des anderen nicht. Wir wissen, dass emotionales Spiel schadet und dennoch spielen wir so. Das Gespräch unserer beiden "Pokerromeos" geht weiter:

"Mist, ich glaube ich habe die Hand total überwettet. Ich hab viel zu viel in die Beziehung investiert. Ich glaube, die Blinds sind mittlerweile zu hoch gegangen. Die hat einfach zu hohe Erwartungen und mein Stack wird immer kleiner. Ich glaube, ich komme auf Tilt - ein Rush wäre mir lieber..."

"Vergiß die Frau, die wird immer eine Multiway-Hand sein. Du wirst ständig erleben, wie sich das Board paart."

"Ja, du hast Recht, die spielt viel zu loose. Das Problem ist aber, dass ich ihr letzens einen Heiratsantrag gemacht habe und sie hat sofort gecallt."

"Dann mach wenigstens einen Ehevertrag, dann gibt es am Ende einen Split-Pot."

Neue Pokerplattform "Pokermania" im Netz

Donnerstag, 3. Mai 2007

Eine neue Pokerseite ist ab sofort am Start. Nach eigenen Angaben ist Pokermania:

"DIE Plattform für Pokerverrückte schlechthin. Wer Turniertermine, das Pokerregelwerk oder Berichte aus der Pokerszene sucht, wird hier fündig. Darüber hinaus bietet Pokermania der großen Poker-Community ein Netzwerk."

Man kann auf Pokermania kostenlos sein eigenes Profil anlegen und eigene Pokergroups gründen und Turniere ankündigen. Man kann Dealer über die Seite buchen und sich umgekehrt als Dealer buchen lassen und vieles mehr. Eine Seite also, die die Pokerspieler in Deutschland zusammenbringt.
Ich selbst schreibe dort in einer Kolumne über "Poker und Recht." Die Seite sieht aus meiner Sicht sehr vielversprechend aus und wird mit Sicherheit eine feste Institution in der deutschen Pokerlandschaft...

Carlos Mortensen gewinnt WPT im Bellagio/Las Vegas

Montag, 30. April 2007

Als erster Spieler der Welt vereint Carlos Mortensen er einen WSOP Titel (2001 mit 1, 5 Millionen $) UND einen WPT-Titel und schreibt damit ein Stück Pokergeschichte. Das WPT-Turnier hatte 639 Spieler die jeweils ein Buy-In von $25,000 zahlten. Von dem sensationellen Preispool in Höhe von $15 Millionen Dollar erhält Mortensen stattliche $3,97 Millionen.

Hier die Top 6 inklusive Gewinnsumme:
-Juan Carlos Mortensen, $3.97 million
-Kirk Morrison, $2 million
-Paul Lee, $1 million
-Guy Laliberte, $696,000
-Tim Phan, $484,000
-Mike Wattel, $309,000

Juan Carlos Mortensen, “Der Matador” aus Spanien, hat weit über vier Millionen Dollar bei Turnieren gewonnen, mit diesem Sieg und dem Scheck über $3,970,415 verdoppelt er diesen Betrag fast. Es ist der zweite WPT-Titel für ihn.

Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle...

WSOP 2007 in HD Qualität!

Montag, 23. April 2007

Alle Eigentümer eines HD TVs dürfen sich freuen, denn die WSOP 2007 wird ein absolutes “scharfes” Ereignis. ESPN hat sich entschlossen die Events in High-Definition-Qualität zu senden. Damit wird die WSOP das erste Poker-Event in dieser Qualität. Ingesamt werden 32 Stunden Filmmaterial gesendet. Die Hole-Card-Camera wird allerdings nicht auf HD angepasst und bleibt somit im alten Format.

ESPN hat seit 2003 die TV-Rechte an der WSOP und die Beliebtheit des Turniers steigert sich seitdem kontinuierlich. Bis 2010 sind die Rechte gesichert und die Anpassung der Qualität ist ein logischer Schritt zur Weiterentwicklung. Beim Live-Poker gilt es die Mimik (die sogenannten Tells) der Spieler zu registrieren. Mit dem schärferen Bild hat der Zuschauer nun weitere Möglichkeiten Details zu erleben. Mir persönlich graut schon ein wenig vor Nahaufnahmen der Spieler - hoffentlich benutzen die alle Clerasil und Schuppenshampo...

quelle: pokerlistings.com